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Region Amberg
Dienstag, 17. Juli 2018 26° 3

Ehre

Ambergerin erhält Sozialmedaille

Ministerin Kerstin Schreyer zeichnete Patrizia Weiner aus.

Ministerin Kerstin Schreyer (r.) überreicht die Sozialmedaille an Patrizia Weiner. Foto: Gert Krautbauer
Ministerin Kerstin Schreyer (r.) überreicht die Sozialmedaille an Patrizia Weiner. Foto: Gert Krautbauer

München.Die Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste verlieh die Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen, Kerstin Schreyer am Freitag im Max-Joseph-Saal der Residenz München an Patrizia Weiner aus Amberg. Seit vielen Jahren setze sich Patrizia Weiner für ein gutes Zusammenleben der Generationen in Amberg ein, erinnerte die Ministerin in ihrer Laudatio.

Als Vorsitzende des Vereins „Mehrgenerationenhaus Elternschule Amberg“ sei es ihr ein wichtiges Anliegen, die Attraktivität der Stadt Amberg für junge Familien, aber auch für alle anderen Altersgruppen, ständig weiterzuentwickeln. Vom reinen Träger für Eltern- und Erwachsenenbildung habe sich die Elternschule Amberg unter ihrer Führung zu einem wahren Familien- und Nachbarschaftszentrum entwickelt. Besondere Beachtung gebühre der Online- und Telefonberatung „kopfhoch“. Über diese Plattform können sich laut Schreyer Kinder und Jugendliche in Krisensituationen unkompliziert Rat und Hilfe holen.

Den Menschen in Bayern gehe es so gut wie noch nie, betonte Ministerin Schreyer. Die Wirtschaft boome und der Arbeitsmarkt bräche einen Rekord nach dem anderen, da vergesse man ganz schnell, dass es auch Menschen gebe, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Das seien zum Beispiel Menschen, die an einer chronischen Erkrankung leiden, die eine schlimme Diagnose bekommen haben, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung, Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben oder die nicht wissen, wie sie sich und ihre Familie über die Runden bringen sollen.

„Unsere Gesellschaft zeichnet aus, dass sie vor den Sorgen und Nöten ihrer Mitglieder nicht die Augen verschließt, sondern dass sich die Menschen hier füreinander einsetzen“, sagte Schreyer. Bürgerschaftliches Engagement sei ein Geschenk von Menschen für Menschen, das gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Die Medaillenträgerinnen und Medaillenträger, tun genau das, sagte die Ministerin. Und machten unsere Welt so zu einem besseren Ort. Sie fragten nicht, was für sie getan werden kann, sondern, was sie für andere tun können.

Sie stärkten den Zusammenhalt in unserem Land. Denn Zusammenhalt wächst da, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste würdige Menschen, die dieser Verantwortung ganz besonders gerecht werden.

Das Ehrenamt zu stärken und ihm politischen Rückenwind zu geben, ist Ministerin Kerstin Schreyer persönlich sehr wichtig. Doch auch die besten Rahmenbedingungen seien bloß Rahmenbedingungen, sagt sie. Entscheidend werden immer die Menschen sein, die Bürgersinn leben und Zivilcourage zeigen.

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