mz_logo

Region Amberg
Samstag, 21. Juli 2018 24° 8

Vereine

Angler sind zufrieden mit Fischbestand

Beim beliebten Hegefischen des Schmidmühlener Fischereivereins wurden insgesamt knapp 35 Kilogramm gefangen.
Von Josef Popp

Glückwünsche gab es für Jugendkönig Philipp Schwarzenberger und Anton Rauch (von links, jeweils mit Kette) sowie Daniel Leikam und Herbert Frumold (von links, mit Pokal) vom 2. Vorsitzenden Bernhard Dotterweich (rechts) und Gewässerwart Christian Kosel (Sechster von links). Foto: ajp
Glückwünsche gab es für Jugendkönig Philipp Schwarzenberger und Anton Rauch (von links, jeweils mit Kette) sowie Daniel Leikam und Herbert Frumold (von links, mit Pokal) vom 2. Vorsitzenden Bernhard Dotterweich (rechts) und Gewässerwart Christian Kosel (Sechster von links). Foto: ajp

Schmidmühlen.Ein breites Arbeitsprogramm haben die Mitglieder des Fischereivereins Schmidmühlen jedes Jahr zu bewältigen. Dazu gehören unter anderem auch die Pflege und der bauliche Unterhalt der Gewässer, was sich teilweise als durchaus arbeitsintensiv gestaltet. Ein besonderes Projekt, nämlich der Bau einer Vereinshalle, fordert in diesem Jahr Woche für Woche die Mitglieder im Zieglerweg. Aber damit ist es nicht getan – die Vereinsarbeit geht weiter.

Ein besonderes Augenmerk richten die Mitglieder des Fischereivereins immer auch auf den Erhalt der Artenvielfalt, wozu man seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten in den Gewässern beiträgt. Zahlreich durchgeführte Maßnahmen zum Artenschutz bleiben dem Betrachter meist verborgen, weil – quasi unsichtbar – sich die Erfolge unter Wasser einstellen. Dazu gehören die jährlichen Besatzmaßnahmen mit den fischereilich weniger bekannten Arten, wie Barbe, Nase oder Rutten, um diesen bedrohten Fischarten in der Region ein Überleben zu ermöglichen.

Zu dieser Arbeit „am Gewässer“ gehört jedes Jahr auch eine Bestandsaufnahme mittels eines Hegefischens. Beim diesjährigen Hegefischen beteiligten sich knapp 30 Mitglieder. Diese Veranstaltung hat allerdings beim Fischereiverein keinen Wettbewerbscharakter, sondern dient mit dem „Erfassung des Fangs“ der Analyse des Fischbestandes und der Erkennung von Krankheiten. Es soll einmal im Jahr eine Antwort auf die Frage gefunden werden: „Welchen Erfolg hat unsere Arbeit am Gewässer?“

Wie beim Einzelfischen sind beim Fischereiverein die Vorgaben beim Gemeinschaftsfischen mit Blick auf den Tierschutz hoch. Das bedeutet: Die Angler haben die Belange der Pflanzen und Tiere im und am Gewässer zu beachten. Die über viele Jahre weit verbreiteten Wettfischen sind beim Fischereiverein Schmidmühlen tabu.

Neben den fischereilichen Aspekten soll dieses Gemeinschaftsfischen auch dem Zusammenhalt und dem Erfahrungsaustausch dienen. Verschiedene Fischereiverbände halten übrigens das Gemeinschaftsfischen auch in Zukunft für sinnvoll, das gilt besonders für gemeinschaftliches Fischen, die als traditionelle Veranstaltungen durchgeführt werden und so auch der sozialen Bindung im Verein dienen.

Einer Tradition bleibt man aber treu, dass derjenige Angler, der den größten Fisch angelt, die Königswürde erhält. Beim Gemeinschaftsfischen wurde der schwerste Fisch erfasst, zudem die Gesamtmenge. Und: Mit dem Fischbestand können die Mitglieder des Fischereivereins durchaus zufrieden sein. Alle der gefangenen Fische aus der Vils sowie aus den Weihern und Seen des Vereins waren gesund.

Bei der Abschlussbesprechung dankte 2. Vorsitzender Bernhard Dotterweich für die Mitwirkung und die Mithilfe bei dieser Bestandsaufnahme. Insgesamt wurden knapp 35 Kilogramm Speisefisch gefangen, die auch verwertet werden. (ajp)

Weitere Nachrichten aus der Region Amberg lesen Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht