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Region Amberg
Freitag, 20. April 2018 26° 2

Seminar

Arbeit für den Wald will gelernt sein

Viel Wissenswertes zur Bewirtschaftung bot ein Seminar für Waldbesitzer aus dem Raum Amnberg-Sulzbach.

Nur mit hochwertigem Pflanzgut lassen sich stabile Wälder gründen: Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller beurteilt die Qualität. Foto: Eichenseer

Amberg.28 Waldbesitzer/innen haben mit Erfolg am Bildungsprogramm Wald teilgenommen. Die Förster am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg haben an sieben Seminarabenden alles Wissenswerte rund um das Thema Wald und dessen Bewirtschaftung vermittelt.

Zur Vertiefung des Erlernten trafen sich die Teilnehmer der Fortbildungsreihe zu einem Praxistag im Wald. Zuerst ging es um die fachgerechte Pflanzung von Bäumen. Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller zeigte, wie Frische, Gesundheit und Qualität von Forstpflanzen geprüft werden. Besonders wichtig sei das Abdecken der Wurzeln. Diese dürfen auf keinen Fall Sonne und Wind ausgesetzt sein, auch nicht für kurze Zeit. Schließlich führte Müller verschiedene Pflanzverfahren vor und betonte, dass der Hohlspaten das am besten geeignete Gerät sei.

Revierleiter Werner Lang stellte das Traktverfahren vor, ein einfaches und praktikables Verfahren zur Erfassung der Verbisssituation im Wald. Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller zeigte Möglichkeiten, Forstkulturen zu schützen. Fachgerechter Zaunbau oder Einzelschutz der Knospen mit Schafwolle oder Plastikmanschetten seien die gängigen Verfahren. Wichtig sei, die Zäune nach Erfüllung ihrer Schutzfunktion wieder abzubauen.

Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller führte verschiedene Verfahren und Geräte der Jungbestandspflege vor. Revierleiter Werner Lang betonte, dass damit der Grundstein für das Heranwachsen von wertvollen, stabilen Mischwäldern gelegt wird. Diese Entwicklung müsse auch in älteren Beständen durch regelmäßige Pflegeeingriffe fortgeführt werden. Dabei entscheide der Waldbesitzer, welcher Baum als Zukunftskandidat gefördert wird, welche Konkurrenten weichen müssen und in welchen Abständen die Bäume voneinander stehen sollen. Zum Schluss übergab Forstoberrat Franz Eichenseer die Urkunden.

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