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Integration

Arbeitsplätze für 450 Menschen

Der Neubau der Jura-Werkstätten stößt beim ersten Tag der offenen Tür auf großes Interesse in der Bevölkerung.
Von Andreas Brückmann

Der neue Garten der Jura-Werkstätten lockt zum Verweilen. Foto: Brückmann
Der neue Garten der Jura-Werkstätten lockt zum Verweilen. Foto: Brückmann

Amberg.„355 zeitgemäße Plätze für berufliche Bildung und Arbeit für Menschen mit Behinderung und die 24 Plätze in der integrierten Förderstätte sind ein echter Gewinn für die Region und die hier lebenden Menschen.“ Das sagte Kerstin Schreyer, die Staatsministerin für Familien, Arbeit und Frauen bezogen auf den Neubau der Jura Werkstätten in Amberg.

Mehr als 7600 Quadratmeter

Im Rahmen eines ersten Tages der offenen Tür luden die Werkstätten ein, sich ein Gesamtbild von der unter dem Dach der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach neu entstandenen Rehabilitationseinrichtung zu machen.

Dass das Interesse am Neubau der Einrichtung groß war, zeigte sich am Samstag. Gut eine halbe Stunde vor Ende der Veranstaltung bilanzierte Nicole Kastner, eigentlich zuständig für den Betreutenlohn, an diesem Tag aber am Empfang tätig: „Mit so viel Interesse haben wir in keinster Art und Weise gerechnet – die Besucher haben uns sprichwörtlich die Bude eingerannt.“

Die sogenannte „Bude“ ist beträchtlich angewachsen. Die Fläche der Werkstätten bemisst sich auf mehr als 7600 Quadratmeter, die der Förderstätte auf 844 und auch der Fahrdienst hat sein Heim auf 283 Quadratmetern neu gefunden. Insgesamt bieten die Jurawerkstätten für 450 Personen mit und ohne Handicap einen Arbeitsplatz. Neu unter anderem sind die Kantine, die vergrößerte Turnhalle aber auch der Werkstadtbereich. „Die neue Werkstatt ist für mich als Rollifahrer einfach spitze. Die Gänge sind breiter und es gibt mehr geeignete Toiletten für uns Rollis“ sagt Werner Staudte, der sich über den neuen Innenhof freut: „Der sieht echt super aus.“

Bierkistenklettern im Hof

Oberbürgermeister Michael Cerny sagte: „Als leistungsfähiger und marktorientierter Dienstleister sind die Jura-Werkstätten in vielen Berufsfeldern aktiv. Aufgrund der positiven Entwicklung war es dringend notwendig, das bisherige Betriebsgebäude durch eine moderne und auf den erhöhten Raumbedarf zugeschnitten Werkstätte zu ersetzten.“ Dass die Werkstätte enorme Formen angenommen hat, davon überzeugten sich viele Interessierte. Egal ob bei Führungen durch die Werkstätten, dem verweilen in der Cafeteria, beim Bierkistenklettern im Hof oder den Aufführungen der Band und der Tanzgruppe. „So viel Interesse an dem was wir hier tun, und vor allem auch was hier entstanden ist – damit hätte heute keiner von uns gerechnet“ lautete Kastners Resümee am Abend.

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