MyMz
Anzeige

Start

Arbeitsplätze sichern und neue schaffen

Beim „Industrie- und Gewerbegebiet Schafhof Ost“ ziehen Stadt und Umland an einem Strang. Die Hälfte ist schon verkauft.
Von Christine Wendl

Beim Startschuss für den „Wirtschaftsraum Amberg, Schafhof Ost“ zogen (v. l.) Erich Meidinger (3. Bürgermeister Ebermannsdorf), Josef Gilch (1. Bürgermeister Ebermannsdorf), Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny, Karl-Heinz Brandelik (Gewerbebau Amberg), Roger Hoffmann (1. Bürgermeister Poppenricht), Bernhard Lindner (1. Bürgermeister Hahnbach) und Benno Schißlbauer (3. Bürgermeister Freudenberg) an einem Strang.  Foto: Christine Wendl
Beim Startschuss für den „Wirtschaftsraum Amberg, Schafhof Ost“ zogen (v. l.) Erich Meidinger (3. Bürgermeister Ebermannsdorf), Josef Gilch (1. Bürgermeister Ebermannsdorf), Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny, Karl-Heinz Brandelik (Gewerbebau Amberg), Roger Hoffmann (1. Bürgermeister Poppenricht), Bernhard Lindner (1. Bürgermeister Hahnbach) und Benno Schißlbauer (3. Bürgermeister Freudenberg) an einem Strang. Foto: Christine Wendl

Ebermannsdorf.Zum Projektstart „Industrie-/Gewerbegebiet Schafhof Ost“ in der Gemeinde Ebermannsdorf haben sich die Bürgermeister der Wirtschaftsregion Amberg vor Ort getroffen. Um die Wahrnehmung und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsraums als starken Standort zwischen den Ballungszentren zu steigern, wurde im März 2018 die Wirtschaftsregion Amberg unter der Patenschaft von Finanzminister Albert Füracker gegründet.

Sie besteht aus der Stadt Amberg und den Landkreisgemeinden Ebermannsdorf, Freudenberg, Hahnbach, Kümmersbruck, Poppenricht und Ursensollen. Ziel der Partner ist, sich gemeinsamen Herausforderungen und Problemen zu stellen und Lösungswege und Projekte zu erarbeiten.

Das wirtschaftliche Wachstum der Region hat die Stadt Amberg immer stärker mit dem näheren Umland verflochten. Die Menschen nehmen die Region als einen Lebensraum mit Arbeits-, Wohn- und Freizeitfunktionen wahr, sagte Karl-Heinz Brandelik von der zuständigen Fachstelle, der Gewerbebau Amberg, betonte. Man biete ein breites Angebot für An- und Umsiedlungen, sichere Arbeitsplätze in der Region und unterstütze Unternehmen bei den Bemühungen um Fachkräfte.

Der Ebermannsdorfer Bürgermeister Josef Gilch betonte im Gespräch mit den Partnern in Schafhof Ost, wie wichtig es sei, jetzt und in Zukunft gemeinsam mit der Stadt und den Umlandgemeinden für die Region Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Nur in abgestimmten Bedarfsplänen könne die Zukunft der Gewerbegebietsentwicklung für diese Wirtschaftsregion allen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden – besonders beim Thema Flächenverbrauch.

Der erste Abschnitt – genau die Hälfte des insgesamt 24 Hektar großen dritten Teils des Kleeblatts um die A 6 - ist komplett gerodet und verkauft. 70 Prozent dieser Fläche wird Mercedes Widmann besiedeln, der Rest geht an einen Investor aus dem Landkreis Regensburg, der einen Autohof mit Tankstelle, E-Ladesäulen, Wasserstoff und Gas, einen Schnellimbiss sowie ein Hotel errichten wird. Ansonsten werden sich unter anderem Betriebe aus dem Automobilsektor ansiedeln. Bürgermeister Gilch lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gewerbebau Amberg.

Besonders wichtig ist für Josef Gilch der zweite Abschnitt des Industriegebiets, da der Bedarf für Industrieflächen in der Region ungebrochen sei. „Ständig kommen neue Anfragen ins Rathaus“, sagte Gilch. „Wir Bürgermeister tragen die Verantwortung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Region – wir haben in den letzten Jahrzehnten durch gezielte Wirtschaftsansiedlungen den Übergang von einer ehemaligen Montanregion mit düsteren Zukunftsaussichten hin zu einem prosperierenden, breit aufgestellten Wirtschaftsraum geschafft“. Er und die Partner wollen die Bürger, die derzeit täglich nach Nürnberg, Regensburg oder nach Tschechien pendeln, mit guten Arbeitsplätzen in die heimatliche Region zurückholen. „Denn jeder nicht gefahrene Kilometer ist gut für unsere Umwelt und Natur“.

Schafhof Ost

  • Sicherheit:

    Auch die Kampfmittelfreiheit wurde hergestellt, da es sich um einen ehemaligen Militärflugplatz handelt. (awe)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht