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Aktion

Artgerechtes Zuhause für die Fledermaus

Die Gemeinde Ursensollen will gefährliche Stellen im „Kellerhäusl“ beseitigen. Die Mopsfledermaus soll ein Zuhause bekommen.

Die Mopsfledermaus fühlt sich im ehemaligen Bräukeller wohl. Foto: Mädler
Die Mopsfledermaus fühlt sich im ehemaligen Bräukeller wohl. Foto: Mädler

Ursensollen.Schon seit Jahren ist es bekannt: Die Fledermaus hat sich auch in Ursensollen angesiedelt. Fledermausspezialist Rudolf Leitl hat bereits seit geraumer Zeit festgestellt, dass sich die Mopsfledermaus im ehemaligen Bräukeller wohlfühlt. Da rund um den Bräukeller „Kellerhäusl“ Gefahrenstellen zu beseitigen sind, um die Standsicherheit für den Felsenkeller zu gewährleisten, beabsichtigt die Gemeinde Ursensollen in diesem Zusammenhang den Fledermäusen ein artgerechtes Zuhause zu schaffen.

Umbau des Bräukellers

Auf Grund der guten Zusammenarbeit beim Artenschutzturm entschied sich der Ursensollener Gemeinderat auch dafür, das Projekt „Umbau des ehemaligen Bräukellers Kellerhäusl in einen Fledermauskeller“ mit Unterstützung des Eigentümers Wolfgang Gehr, dem Amt für Ländliche Entwicklung der Oberpfalz sowie der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) aus Bonn zu organisieren.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. In weniger als einer Woche besuchen 16 Jugendliche aus verschiedenen Nationen wie beispielsweise Mexiko, Algerien, der Ukraine, Spanien oder Japan die Gemeinde Ursensollen. Die ausführende Fachfirma Klebl aus Neumarkt ist bereits vor Ort und beseitigt die Gefahrenstellen rund um den Bräukeller. Die Anreise der Jugendlichen ist am kommenden Freitag geplant.

Auch in diesem Jahr konnten durch die Ausschreibung des Projekts durch die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste wieder 16 Jugendliche im Alter von 16 bis 26 Jahren gefunden gewonnen werden, die das Projekt „Umbau des ehemaligen Bräukellers in einen Fledermauskeller“ begleiten und die Arbeiten unter Anleitung der Fachfirma durchführen.

Gäste werden in Schulen untergebracht

Die Arbeiten rund um den Bräukeller finden vom 30. Juli bis zum 17.August statt. Die Jugendlichen sind für insgesamt drei Wochen in der Gemeinde Ursensollen und werden in der Grundschule untergebracht. Zwei Campleiter übernehmen die Verantwortung für die Jugendlichen vor Ort. Die Jugendlichen versorgen sich selbstständig, unternehmen gemeinsame Ausflüge in Gruppen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung und der Gemeinde. An den Ausflügen und den Freizeitgestaltungen sind natürlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Jugendliche eingeladen, den Jugendlichen aus den verschiedensten Nationen die schöne Heimat zu zeigen. Auch Vereine, die sich zum interkulturellen Austausch einbringen wollen, sind gerne gesehen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Jugendliche und Vereine können sich beim Projekt mit einbinden. Sie können sich bei der Gemeindeverwaltung bei der Projektleiterin Nina Forster, Tel. (09628) 9239-24,
oder per E-Mail an nina.forster@ursensollen.de informieren.

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