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Arztnetz UGOM mit Silber ausgezeichnet

In die Bewertung im Zuge des AOK-Projektes „Qualität in Arztnetzen – Transparenz mit Routinedaten“ flossen 15 Kriterien ein.

AOK-Direktorin Christa Siegler überreichte das „Prädikat Silber“ an UGOM Geschäftsführer Henryk Steinbach.
AOK-Direktorin Christa Siegler überreichte das „Prädikat Silber“ an UGOM Geschäftsführer Henryk Steinbach. Foto: Schmidt

Amberg.Die AOK Bayern hat das Arztnetz UGOM in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach für herausragende Versorgungsqualität in der medizinischen Behandlung seiner Patienten ausgezeichnet. Wegen seiner überdurchschnittlichen Ergebnisse erhielt das UGOM das „Prädikat Silber“.

Ausgewertet wurden bundesweite Vergleichsdaten zur medizinischen Versorgung im Rahmen des AOK-Projektes „Qualität in Arztnetzen – Transparenz mit Routinedaten“ (QuATRo). Wie aus einer Pressemitteilung der AOK Bayern Direktion Amberg hervorgeht, flossen insgesamt 15 Qualitätsaspekte bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten in die Bewertung ein, darunter beispielsweise die leitliniengerechte Versorgung mit Medikamenten oder die Verhinderung von vermeidbaren Krankenhaus-Aufenthalten. Gemessen wurden auch Indikatoren wie die Grippeschutz-Impfrate unter den Patienten oder die Kontrolle von Risikofaktoren bei Diabetikern. „Die guten Ergebnisse zeigen, dass sich die Mitglieder des UGOM ganz besonders für eine höhere Qualität in der ambulanten medizinischen Versorgung engagieren“, betont Christa Siegler, Direktorin der AOK in Amberg. Und es zeige sich daran auch, wie Arztnetze und die lange Jahre gewachsene Kooperation mit der AOK herausragende Versorgungsqualität für die Patienten in der Region sichern können.

Ziel des QuATRo-Projektes ist es, den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten aufzuzeigen, wie sie im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen ihre Behandlung durchführen. Diese Transparenz trägt dazu bei, miteinander ins Gespräch zu kommen und dadurch die medizinische Versorgung der Patienten verbessern zu können. „Wir arbeiten mit den Arztnetzen partnerschaftlich zusammen“, so Christa Siegler.

Sie erhalten im Rahmen des Projektes individuelle Feedback-Berichte mit ihren Ergebnissen, die sie für ihre Qualitätsarbeit nutzen können. „Die beteiligten Arztnetze haben keinen zusätzlichen Dokumentationsaufwand, weil wir bei den Auswertungen auf die ohnehin vorliegenden AOK-Abrechnungsdaten zurückgreifen können“, so Christa Siegler weiter.

Aktuell beteiligen sich insgesamt 39 Arztnetze in acht Bundesländern am QuATRo-Projekt der AOK, das 2013 gestartet und seitdem ständig gewachsen ist. In Bayern nehmen 14 Arztnetze daran teil.

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