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Auf den Spuren berühmter Söhne der Stadt Amberg: Martin Merz

Martin Merz auf seinem Grabrelief.

Betritt man die Amberger Martinskirche von der Schlossseite her, so fällt eine Grabplatte ins Auge, die kunstvoll aus rotem Marmor gearbeitet, Martin Merz in voller Lebensgröße darstellt. Neugierig geworden ob einer solch wertvollen Arbeit, interessiert natürlich, wer jener Amberger war, der, wie eingemeißelt ist, im Jahre 1501 gestorben ist: Es ist der bekannte Büchsenmacher Martin Merz. Woher Merz stammt, weiß man nicht mit Sicherheit, ebenso wenig, wann er genau geboren wurde. Der bekannte Heimatforscher Anton Dollacker nimmt aber an, dass er ein Spross einer geachteten Türmerfamilie dieses Namens aus Vilseck gewesen sein dürfte. Sein vermuteter Vater war dort aber nicht nur Türmer, sondern auch Rechenmeister. Ein Talent, das Martin für seinen späteren Beruf unabdingbar war. Denn von der richtigen Berechnung der Geschossflugbahnen hing der Treffererfolg ab.

Auch in seinen hinterlassenen Aufzeichnungen verwendet er für die Oberpfalz typische Wortbegriffe aus jener Zeit. Vermutlich stammt Martin Merz also aus dieser kleinen Stadt, er wurde wohl um 1425 geboren. Denn schon im Jahre 1560 bezeichnen ihn Quellen als wohlbestallten Büchsenmeister im Kriegsheer des Pfälzer Kurfürsten Friedrich I., der zu diesem Zeitpunkt m

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