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Seniorenheim

Ausbuttern weckte Erinnerungen

Die Bewohner des Seniorenheims St. Jakobus in Ensdorf haben zehn Liter Rahm in Handarbeit zu Butter verarbeitet.

  • Kräftig stampft Justine Rudolf, während Betreuerin Elisabeth das Butterfassl festhält. Foto: Söllner
  • „Etz geht’s immer schwerer“, meinte Mathilde Hierl, als sie am Butterfassl drehte. Betreuerin Anita stand helfend zur Seite. Foto: Söllner

Ensdorf.„Am Mittwochvormittag buttern wird aus“ hatte Sozialbetreuerin Elke Augsberger versprochen, und in kurzer Zeit war die Cafeteria im Seniorenheim „St. Jakobus“ proppenvoll. Gespannt warteten die Senioren, denn zehn Liter Rahm sollten von ihnen in zwei hölzernen Butterfassln zu rund drei Kilogramm Butter verarbeitet werden. Jeder durfte mitarbeiten. Da erinnerten sich manche an längst vergangene Zeiten, erzählten von früher, wie sie als Kinder ihren Eltern beim Ausbuttern helfen mussten. Viele schwärmten auch von den schönen Butterstücken, die früher in Modeln geformt wurden. Betreuerin Simone Trepesch verriet viel Wissenswertes zur Butter. Hatte aber auch allerlei Lustiges zu erzählen und hatte mit dem Spruch „Mischt der Bauer Gift in die Butter, ist sie für die Schwiegermutter“ die Lacher auf ihrer Seite. Anschließend lud Elke Augsberger ein zum „Mittagessen, wie es früher einmal war.“ Da gab es die frische Butter, gekochte Kartoffel, Quark, Schnittlauch und deftiges Bauernbrot. (azd)

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