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Handwerk

Bäcker stellten sich der Brotprüfung

Beim Qualitätstest waren wegen der Urlaubszeit diesmal aber weniger Firmen aus Amberg und dem Umland vertreten.
Von Andreas Brückmann

Prüfer Manfred Stiefl mit Innungsobermeister Alfred Schuller und Gerhard Herbst von der Bäckerei Wenkmann. Foto: Andreas Brückmann
Prüfer Manfred Stiefl mit Innungsobermeister Alfred Schuller und Gerhard Herbst von der Bäckerei Wenkmann. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Auch in diesem Jahr stellten sich die Bäcker aus Amberg und dem Landkreis der Brotprüfung, durchgeführt durch das Deutsche Brotinstitut. In diesem Jahr waren es lediglich vier Bäckereien aus dem Innungskreis, die ihre Brote und Semmeln der Prüfung unterziehen ließen. Für Ambergs Innungsobermeister Alfred Schuller lag der Grund dafür an der Urlaubszeit: „Wir hätten gerne mehr präsentiert, leider waren noch viele unserer Meister im Urlaub.“

Mit jährlich 20 000 geprüften Broten und anderen Backwaren ist das Deutsche Brotinstitut nach eigenen Angaben das führende Prüfinstitut für Backwarenqualität in Deutschland. Die Auszeichnung Gold gibt es, wenn ein Produkt 90 von 100 möglichen Punkten erhält, als „sehr gut“ wird die volle Punktzahl ausgezeichnet. Getestet wurden die Backwaren nach Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung, Krumbild, Struktur und Elastizität, Geruch und Geschmack. Bei den Amberger und Amberg-Sulzbacher Bäckereien erhielten zwei eingereichte Brote die Wertung „sehr gut“, ebenfalls die eine eingereichte Semmel, die zur Bewertung stand. Als „gut“ wurden neun Brotsorten der Amberg-Sulzbacher Innungsbäcker ausgezeichnet. Natürlich durften die Kunden und Passanten, die bei der Brotprüfung in der Amberger Volksbank vorbeischauten, probieren. Das Interesse war so groß, dass eine Stunde vor Ende der Brotprüfung sämtliche Brote einen Verköstigter gefunden hatten. (ahk)

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