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Lokalpolitik

Baugebiet: Erschließung schon im Herbst

Beim neuen Baugebiet in Wolfsbach geht es voran. Ensdorf unterstützt gemeinsamen Weg bei der Informationssicherheit.
Von Hans Babl

„Hier entsteht das neue Bebauungsgebiet Strohberg-Nord zeigt Bürgermeister Markus Dollacker. Foto: Hans Babl
„Hier entsteht das neue Bebauungsgebiet Strohberg-Nord zeigt Bürgermeister Markus Dollacker. Foto: Hans Babl

Ensdorf.Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bauingenieurin Claudia Scharnagl vom beauftragten Ingenieur-Büro Seuss den Entwurf für die Erschließungsplanung des Baugebietes „Strohberg-Nord“ in Wolfsbach vor. Dort plant die Gemeinde Ensdorf sieben Bauparzellen. Sie sollen durch Stichstraßen erschlossen werden, für die Entwässerung ist ein Mischwasserkanal vorgesehen.

Die öffentliche Erschließung des Baugebietes kostet mit allen Baunebenkosten voraussichtlich 735.000 Euro. Einstimmig billigte der Gemeinderat die Erschließungsplanung. Derzeit erfolgt nun die Ausschreibung für die komplette Erschließung inklusive unter anderem Straßen, Wasser und Kanal. Der Baubeginn soll möglichst noch im Herbst erfolgen. Mitte kommenden Jahres soll die Baumaßnahme dann abgeschlossen sein.

Die Bestellung eines Informationssicherheitsbeauftragten der Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Schul- und Zweckverbände des Landkreises wurde bei einer Bürgermeisterversammlung diskutiert, erläuterte Bürgermeister Markus Dollacker. Dabei wurde Interesse bekundet, wie beim Datenschutzbeauftragten einen gemeinsamen Beauftragten zu bestellen. Die Verwaltungsgemeinschaft Hahnbach würde auch diese Stelle gegen eine anteilige Kostenerstattung schaffen. Es gehe darum, die Beteiligten bei der Informationssicherheit zu entlasten sowie diese zu fördern.

Kosten werden umgelegt

Nachdem die Bestellung eines Informationssicherheitsbeauftragten für jede Gemeinde unwirtschaftlich wäre, soll diese Aufgabe in kommunaler Zusammenarbeit über eine Zweckvereinbarung erfüllt werden. Zunächst wäre vorgesehen, dass die Aufgaben des Datenschutz- und des Informationssicherheitsbeauftragten durch eine Fachkraft mit je einer halben Stelle erledigt werden. Die Kosten würden dann auf die Beteiligten umgelegt. „Für den Fall, dass die Aufgaben der beiden Beauftragten dauerhaft mit einer Stelle erfüllt werden könnte, würde dies wohl zu einer deutlichen Entlastung bei den umzulegenden Kosten führen“, so Bürgermeister Dollacker.

Die Verwaltungsgemeinschaft Hahnbach bemühe sich zudem um eine Förderung der neuen Stelle im Rahmen des Programms „Interkommunale Zusammenarbeit“. Eine eventuelle Förderung würde die Kosten ebenfalls entlasten. Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss einer Zweckvereinbarung zur Einstellung und Finanzierung eines gemeinsamen Informationssicherheitsbeauftragten einstimmig zu.

Bürgermeister Dollacker informierte, dass die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Landschaftsplans für die Bebauung „Dienstleistungszentrum Don Bosco“ endlich genehmigt wurde. „Eine weitere Hürde in Richtung Edeka-Verbrauchermarkt ist damit genommen“, freute er sich.

Rester ist Gemeindewahlleiter

„Die Arbeiten bei der Sanierung des Friedhofes Ensdorf sind im Bauzeitenplan“, informierte er weiter. Über die vom Tierschutzverein angestrebte rückwirkende Änderung des Fluchttiervertrages und die Erhöhung des Jahresbeitrages wird in der nächsten Gemeinderatssitzung beraten.

Keine Einwendungen erhob der Gemeinderat gegen Änderung des Bebauungsplanes „Hoher Rain – Fichtenheide“ der Gemeinde Ursensollen mit integriertem Sondergebiet „Individuelle und seniorengerechte Wohnformen“. Für die Kommunalwahlen 2020 wurde einstimmig Geschäftsstellenleiter Josef Rester zum Gemeindewahlleiter bestellt, Verwaltungsangestellte Monika Hofmann ist Stellvertreterin.

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