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Region Amberg
Donnerstag, 20. September 2018 25° 2

Konzert

Besondere Musik öffnete die Herzen

Zugunsten von Donum Vitae Amberg spielte das Akkordeonorchester Weiden und die Zupfermoidln sangen in der Paulanerkirche.
Von Karin Hegen

Den Mitwirkenden und Verantwortlichen des besonderen Konzerts galt viel Applaus. Foto: akh
Den Mitwirkenden und Verantwortlichen des besonderen Konzerts galt viel Applaus. Foto: akh

Amberg.Für Oberbürgermeister Michael Cerny war es am Sonntagabend nach einem ereignisreichen Tag in „seiner“ Stadt Tradition, die Schirmherrschaft zu übernehmen – für das Benefizkonzert in der Paulanerkirche für Donum Vitae. „An diesem wunderschönen Frühlingstag für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite stehen“, sagte er dazu und freute sich als Katholik über die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der evangelischen Stadtkirche, die ohne zu zögern zur Unterstützung und Hilfe ihre Türen geöffnet hatte. Der Organisator der Reihe „Musik und Text“, Wolfgang Göldner, war auf Pfarrer Joachim von Kölichen zugegangen und hatte für sein Programm sowohl Veranstaltungsort als auch enthusiastische Musiker perfekt gefunden.

Das Weidener Akkordeonorchester e. V. ließ mit verschiedenen schwungvollen Stücken im Altarraum die sonstige Präsenz der Orgel auf der Empore vergessen. Bei dem harmonischen Miteinander der Instrumente und Spieler entstand der Eindruck, die aus Luft gewonnenen Töne stammen aus einer Quelle, von einem Musiker. Bei Stücken wie „Ave Maria“ nach Bachs Präludium, „Memory“ aus Cats oder dem „Halleluja“ von Leonhard Cohen war Gänsehaut angesagt. Aber auch die Texte, die dreigeteilt mit dem Titel „Schweigen“ vom Veranstalter vorgetragen wurden, berührten: „hören auf die innere Stimme“.

Die Schwestern Renate und Waltraud Zupfer, die „Zupfermoidln“ aus Neustadt an der Waldnaab, erfreuten mit ihrem zweistimmigen Gesang. Sie lobten ganz besonders die gute Akustik des Gotteshauses und waren begeistert dabei, Maria zu preisen, sich im zweiten Teil ihres Vortrages weltlichem Liedgut zu bedienen. Beim Gloserlied (dem Lied über die Glasmacher im Bayerischen Wald) hatten sie sogar ihren Organisator etwas in Erstaunen versetzt. Er dachte irrtümlich, dass es sich um ein Klosterlied handeln würde, und er konnte sich zunächst trotz Dialektfestigkeit keinen Reim auf den Inhalt machen.

Doch darauf kam es am Ende auch nicht an, sondern auf das, was im Körbchen lag für das Engagement der Freiwilligen von Donum Vitae. Das sowieso unbezahlbar ist.

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