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Bildung

Besuch in der Mittelschule war spannend

Die Viertklässler aus Rieden und Schmidmühlen erlebten viel in Ensdorf. Zahlreiche Aktionen warteten auf die Schüler.
Von Hubert Söllner

Die Flammen schlagen am Zehn-Euro-Schein empor – aber warum verbrennt er nicht? Foto: Hubert Söllner
Die Flammen schlagen am Zehn-Euro-Schein empor – aber warum verbrennt er nicht? Foto: Hubert Söllner

Ensdorf.Einen Satz hörte Rektorin Helga Gradl vor dem Besuch der Viertklässler aus Rieden und Schmidmühlen an der Mittelschule Ensdorf sehr oft von ihren Jugendlichen: „Wir dürfen die Viertklässler betreuen!“ Die Mädchen und Buben freuten sich ebenso wie die Grundschüler auf diesen gemeinsamen Schultag. Zusammen mit ihren Lehrern überlegten die Jugendlichen, was man den „Kleineren“ zeigen und lernen könnte, sollte es doch zum Lehrplan passen und gleichzeitig die Besonderheiten der Mittelschule herausstellen.

„Wie kann ich Eigelb und Eiweiß mit einer Plastikflasche trennen, wenn beides in einen Topf gefallen ist?“ war ein Versuch, der durchaus daheim mit haushaltsüblichen Mitteln durchgeführt werden kann. Foto: Söllner
„Wie kann ich Eigelb und Eiweiß mit einer Plastikflasche trennen, wenn beides in einen Topf gefallen ist?“ war ein Versuch, der durchaus daheim mit haushaltsüblichen Mitteln durchgeführt werden kann. Foto: Söllner

Um die Schule besser kennenzulernen, gab es mit den Neuntklässlern für die verschiedenen Gruppen der Grundschüler eine Rallye durchs Schulhaus, kombiniert mit einem Osterhasen-Suchspiel. Wer das richtige Gesamtergebnis hatte, konnte mit etwas Glück Preise gewinnen. Rektorin Helga Gradl zeigte die Räumlichkeiten und erläuterte den Ablauf in der offenen Ganztagsschule. In der Turnhalle hatten Achtklässler mit Lehrerin Alexandra Neumeyer einen Parcours aufgebaut, auf dem der Nachwuchs die verschiedensten Übungen zu absolvieren hatte.

Johanna (links) und Sarah körnten eine Aluminium-Platte und stellten sich Namensschilder her. Foto: Söllner
Johanna (links) und Sarah körnten eine Aluminium-Platte und stellten sich Namensschilder her. Foto: Söllner

Natürlich konnten die Kinder der verschiedenen Schulen auch auf dem Pausenhof miteinander spielten. Dann aber ging es in den WTG-Raum, wo sie die Praktikanten Christina Keil, Christian Kolb und Jakob Kretschmann zum Werken und zum technischen Gestalten einluden. Sie bastelten mit den Kindern, was das Zeug hielt. Als dann auch noch Geldscheine angezündet wurden, ohne zu verbrennen, kamen die Kinder aus dem Staunen nicht heraus.

In der Schulküche färbten Mittelschüler gemeinsam mit Grundschülern im Zwiebelschalensud die Ostereier. Foto: Söllner
In der Schulküche färbten Mittelschüler gemeinsam mit Grundschülern im Zwiebelschalensud die Ostereier. Foto: Söllner

Eine Explosion mit Bärlappsamen unter Aufsicht der Lehrerin im Freien, eine Verpuffung mit einer Stichflamme, rundete die Physik-Demonstration ab. Im Werkraum körnten die Kinder unter der Leitung von Lehrerin Anita Kirsch nach ihrer Namensvorlage eine Alu-Platte und stellten sich so persönliche Namensschilder her. Gemütlicher, ja familiärer gingen in der Schulküche die Siebtklässler mit Lehrerin Michaela Pöllath ans Werk. Das Färben von Ostereiern mit gekauften Naturfarben, aber auch durch Walnuss- oder Zwiebelschalen war angesagt. Dazu erfuhren die Grundschüler viel über die Symbolik des Ostereis, wie man sie färbt, warum, wann man sie sucht und wieso der Osterhase diese bringt.

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