MyMz
Anzeige

Eröffnung

Bibelgarten als neue Attraktion

Der Köferinger Bibelgarten ist ein großartiges Gemeinschaftswerk, das ab sofort zum Besuch einlädt.

Einige der Pflanzen im Bibelgarten; auf den Tafeln sind die dazugehörigen Bibelstellen vermerkt.

Köfering/Kümmersbruck. „Was hier in Köfering mit dem Bibelgarten entstanden ist, ist einmalig“, sagte Bürgermeister Richard Gaßner am Sonntag bei der offiziellen Eröffnung. Er freute sich zusammen mit Dekan Helmut Süß, Marianne Gutwein und ihrem Team, dem geistigen Vater und Planer des Bibelgartens, Kreisfachberater Arthur Wismeth, über die neue Attraktion. Der Bibelgarten sei ein neuer „Mosaikstein zur Verbesserung der öffentlichen Anlagen in der Großgemeinde“, so Gaßner, der die Bitte anfügte, dass der Bibelgarten nicht zerstört werde.

„Im Bibelgarten wird uns bewusst, wie bedeutend Gottes Schöpfung mit Bäumen und Pflanzen ist, die in der Bibel vorkommen“, sagte Dekan Helmut Süß. Pflanzen, Nessel, Dornen, ein Stück Fels, Lilien, Wüstensand, ein Olivenzweig, Feigen, Senfkörner, Aloe und auch Brot und Wein wurden zum Altar gebracht. Der Musikverein Haselmühl-Kümmersbruck mit Dirigent Michael Namovic übernahm die musikalische Gestaltung des Festgottesdiensts.

Diese biblischen Pflanzen sind mehr als eine botanische Stunde, sagte Pfarrer Helmut Süß. Gemeinsam mit Marianne Gutwein und Karola Hirsch zitierte er die einzelnen Bibelstellen, in denen die Pflanzen erwähnt werden, und erläuterte ihre Bedeutung. Im Bibelgarten sind auf 40 Platten die Namen der jeweiligen Pflanzen und die dazugehörige Bibelstelle zu finden. Darunter auch die Feige, die als erste Pflanze in der Bibel erwähnt werde. Der Bibelgarten solle vor allem auch dabei helfen, aus der Bibel für unser Leben zu lernen, sagte der Pfarrer. Die biblischen Pflanzen seien Symbole, in Gleichnissen werde das Verhalten der Menschen damit erklärt, sie erzählten von Gottes Handeln an den Menschen.

Der Bibelgarten solle aber auch das Gemeinschaftsgefühl in Köfering stärken und auch für Besucher zum Gewinn werden, so Dekan Süß, der namens der Kirchenverwaltung der Gemeinde Kümmersbruck und den Frauen, die die weitere Pflege übernehmen, dankte. „Auch in den Bäumen, Sträuchern, Blumen und Gewürzkräutern erkennen wir die Weisheit und Vorsorge des Herrn“, sagte der Dekan bei der Segnung.

Der Bürgermeister lobte das Entgegenkommen der Grundstücksbesitzer und die Mitarbeit der Verwaltung und des Bauhofs. Arthur Wismet sei ein genialer Planer mit hervorragenden Pflanzenkenntnissen. Gaßner dankte auch Marianne Gutwein und ihrem fleißigen Team. Die Gemeinde habe sich sehr gerne eingebracht bei der Finanzierung und mit Bauhofarbeit.

Für die Köferinger Frauen, die immer wieder Ideen haben und diese auch umsetzen, sprach Marianne Gutwein, die den Familien Gimpl/Söhnlein als Grundstückseigentümern dankte, dem Bürgermeister, dem Bauhof, der Pfarrgemeinde mit Dekan Helmut Süß (sie zahlte die Pflanzen) und Arthur Wismeth, der die Pflanzen aussuchte und mit pflanzte. Dem Bibelgartenteam mit Gerti Metschl, Karola Hirsch, Elfriede Bauer und Angelika Baumer galt ihr Dank ebenso wie Willi Baumer für den Eisenständer und Christa und Reinhard Eilhoff für die schönen Tafeln. Marianne Gutweins Mann und Anton Schnellinger haben in den heißen Wochen gegossen und die Pflanzen gerettet. Der gelungene Eröffnungstag war auch mit ein Verdienst der Mesnerfamilie Koller und der Jugend des Heimat-und Kulturvereins, die kräftig mitarbeiteten. Schließlich wurde allen Spendern der Speisen gedankt. So gab es im Gasthaus Metschl „Köstlichkeiten aus der biblischen Speisekammer“ zu entdecken und genießen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht