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Natur

Bienen ziehen ein

Beim Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit gibt es neue Mitarbeiter.

Maximilian Köckritz, ehemaliger Geschäftsführer des ZV KVS, Sandra Schmidt, kommissarische Geschäftsführerin des ZV KVS und Steffi Zehetbauer vom Start-up „Bienery – Oberpfälzer Bienenpflege“. Foto: Julia Rösch
Maximilian Köckritz, ehemaliger Geschäftsführer des ZV KVS, Sandra Schmidt, kommissarische Geschäftsführerin des ZV KVS und Steffi Zehetbauer vom Start-up „Bienery – Oberpfälzer Bienenpflege“. Foto: Julia Rösch

Amberg.Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS) geht unter die Imker: Insgesamt fünf Bienenstöcke haben bei der Behörde mit Sitz in Amberg jetzt ihr neues zu Hause gefunden.

Es summt, es brummt, es wuselt: Auf der Wiese hinter dem Bürogebäude des ZV KVS am Liebengrabenweg in Amberg ist ordentlich was los. Seit ein paar Wochen tummeln sich dort die knapp 200000 neuen emsigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbands – fünf Bienenvölker mit jeweils knapp 40000 Bienen.

„Uns vom Zweckverband liegt Umweltschutz und Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Mit unseren Bienen möchten wir so einen kleinen Bei-trag zum regionalen Artenschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt leisten“, erklärt Sandra Schmidt, kommissarische Geschäftsführerin des ZV KVS. Professionelle Unterstützung holt sich der Verband dafür von Stefanie Zehetbauer.

Für 80 Kommunen

  • Historie:

    Gegründet wurde der ZV KVS im November 2014 von elf Gründungsmitgliedern als „klassischer“ Überwacher des ruhenden und fließenden Verkehrs.

  • Ziel:

    Heute erfüllt der Zweckverband diese Aufgabe für knapp 80 angeschlossene Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Dabei entwickelt sich der ZV KVS ständig weiter mit dem Ziel, den Kommunen als Dienstleister bei Mobilität, Digitalisierung und Sicherheit zur Seite zu stehen.

Die begeisterte Imkerin hat mit dem Start-up „Bienery – Oberpfälzer Bienenpflege“ ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und ermöglicht damit Unternehmen wie Privatpersonen sich für die heimische Honigbiene zu engagieren. „Ohne Bienen und ihre Blütenbestäubung fehlt der Natur der Antrieb. Es gäbe nur 10 bis 20 Prozent des jetzigen Ertrags an Äpfeln, Tomaten, Erdbeeren und Co. Kein Wunder also, dass die Biene nach Rind und Schwein das wichtigste Nutztier in Deutschland ist“, so die Amberger Bienenhalterin. Das heißt: Die Zweckverband-Bienen sammeln rund um den Liebengrabenweg und das nahegelegene Landesgartenschaugelände nicht nur fleißig Honig – pro Stock übrigens 10 bis 30 Kilogramm pro Jahr –, sondern sorgen auch noch dafür, dass die Blüten der Bäume, Sträucher und Gräser bestäubt werden.

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich der ZV KVS schon länger auf die Fahne geschrieben: von der sukzessiven Umstellung des Zweckverband-Fuhrparks auf E-Autos über ein papierloses Büro bis hin zur ressourcen- und umwelt-schonenden Beschaffung von Papier, Büromaterial und Co. „Wir möchten ein Vorbild für die öffentliche Hand und unsere Gemeinden sein – und versuchen, wo es geht, einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Ökosys-temen vorzuleben“, erklärt Schmidt.

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