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Gefahr

BN zeigt Film über das Insektensterben

Der preisgekrönte Film „More than Honey“ geht dem Verschwinden der Bienen nach – zu sehen im Ringtheater Amberg.

Eine Wildbiene sitzt auf der Blüte einer Heidelbeere. Bei der Bestäubung von Pflanzen haben auch wildlebende Bienen und andere Insekten eine entscheidende Bedeutung. Foto: Rufus Isaacs/Science/dpa
Eine Wildbiene sitzt auf der Blüte einer Heidelbeere. Bei der Bestäubung von Pflanzen haben auch wildlebende Bienen und andere Insekten eine entscheidende Bedeutung. Foto: Rufus Isaacs/Science/dpa

Amberg.Die diesjährige Filmmatinée des Bund Naturschutz (BN) greift ein aktuelles Thema auf. Viele Menschen haben sich im letzten Sommer gewundert, dass sie kaum von Mücken oder Wespen geplagt wurden, dass sie aber auch nur wenige Schmetterlinge und Bienen gesehen haben. Gerade die Bienen sind jedoch nicht nur als Honiglieferanten wertvoll, sondern sie sorgen zusammen mit anderen Insekten sie für die Bestäubung der meisten Blüten, ohne die es keine Früchte gäbe.

Der preisgekrönte Film „More than Honey“ des Schweizer Regisseurs Markus Imhof geht dem weltweiten Bienensterben nach. Er vermittelt in eindrucksvollen Bildern, wie etwa in den USA Bienenvölker auf Trucks von einer riesigen Plantage zur anderen gefahren werden, um die jeweiligen Obstbäume zu bestäuben. Diese industrielle Bienenhaltung begünstigt das massenhafte Bienensterben und ist möglicherweise auch ihre Ursache. „Wenn die Bienen aussterben, sterben wenig später auch die Menschen aus“, soll Albert Einstein gesagt haben – im Wissen darum, was die Bienen und andere Insekten für unsere Ernährung bedeuten.

Der Film wird am 18. Februar um 10.30 Uhr im Ringtheater gezeigt. Der Eintritt ist frei, Spenden für den BN sind willkommen. (azo)

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