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Freizeit

Bobbycar-Rennen war ein großer Spaß

Kinder und Eltern versammelten sich zum traditionellen Spielzeugauto-Rennen in Ebermannsdorf. Verlierer gab es dabei keine.
von Christine Wendl

Die kleine Magdalena wurde direkt auf dem Rennauto sitzend, mit dem Schnuller im Mund, vom stolzen Papa an den Startpunkt am Berg hochgetragen. Foto: Christine Wendl
Die kleine Magdalena wurde direkt auf dem Rennauto sitzend, mit dem Schnuller im Mund, vom stolzen Papa an den Startpunkt am Berg hochgetragen. Foto: Christine Wendl

Ebermannsdorf.Sie brannte direkt auf die Rennstrecke, brachte Köpfe und Straßen zum Glühen – dabei meinte es die Sonne sicherlich nur gut mit den jüngsten aller Rennfahrer, den Bobbycar-Piloten. Für die meisten von ihnen hätte es gar kein Ferienprogramm für den Termin gebraucht, da sie eh noch nicht zur Schule gehen. Für ein paar wenige war es jedoch eine willkommene Abwechslung, während der schulfreien Zeit, das Bobbycarrennen, das jedes Jahr am letzten Samstag im August in der Von-Loefen-Straße stattfindet.

Dritter Bürgermeister und Jugendbeauftragter der Gemeinde, Erich Meidinger, hieß die Kleinen und ihre Fans – sprich Eltern und Geschwister – im Namen des Veranstalters, dem Ortsverein der CSU-/JU-Ebermannsdorf/Pittersberg, herzlich willkommen. Am schattigen Spielplatz oberhalb der Rennleitung hatte man nicht nur einen hervorragenden Blick auf das Geschehen, sondern konnte auch Kaffee und frisch gebackenen Kuchen genießen.

Hermann Sturm gab oben am Berg das Startkommando und zwei Verantwortliche nahmen an der Ziellinie sekundengenau die gefahrene Zeit der kleinen Rennfahrer ab. Diese hatten ihre Väter in den Tagen zuvor zum fleißigen Werkeln in der heimischen Garage genötigt. Galt es doch, die Rennmaschine aufzufrisieren, die Lager zu schmieren und die besten Reifen aufzuziehen.

Die Gewinner

  • Bis vier Jahre:

    Sieger unter drei Jahren: Levin Sulkowski, Magdalena Ritz, Jakob Sturm und Lucy Greiner. Drei und vier Jahre: Sarah Wiedenbauer, Manuel Hierl und Leni Steup.

  • Ab fünf Jahre:

    Sieger fünf und sechs Jahre: Leonhard Mayer, Franziska Ritz, Carlotta Kiener und Miriam Beer. Sieben bis neun Jahre: Anna-Lena Lasser, Linus Sulkowski, Julia Birner und Leni Wiedenbauer

Sicher geschützt mit Protektoren an allen relevanten Stellen stürzten sich waghalsig immer zwei Mutige gegeneinander ins Rennen um die glitzernden Pokale, ignorierten manchmal auch die winkende Mama am Straßenrand, halfen mit den kleinen Beinchen der Geschwindigkeit ein bisschen auf die Sprünge, oder ließen die Kiste ganz entspannt den Berg hinunterrollen, als ob es kein Morgen gäbe. Die Zuschauer hatten ihre helle Freude und schleppten gerne für ihre waghalsigen Sprößlinge die nicht ausnahmslos roten Rennflitzer wieder und wieder den Berg hinauf.

Jedes Kind durfte fünf Mal die Strecke meistern, um die beste Zeit zu liefern. Je später der Nachmittag wurde, desto müder waren allerdings auch so manche der kleinen Mädchen und Buben.

Zum Glück gab es bei diesem Rennen keinen Verlierer, so dass am Ende alle Mädchen und Buben einen Preis in der Hand und ein Grinsen im Gesicht hatten.

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