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Region Amberg
Dienstag, 19. Juni 2018 23° 3

Qualifikation

Caritas engagiert sich in Hospizarbeit

Beate Klama und Katharina Salbeck absolvierten eine berufsbegleitende Weiterbildung für die Krankenpflege und Hospizarbeit.

Caritas-Kreisgeschäftsführer Günter Koller, die neuen Palliativpflegefachkräfte Katharina Salbeck und Beate Klama sowie Christel Knorr, die Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation Ensdorf. Foto: Babl
Caritas-Kreisgeschäftsführer Günter Koller, die neuen Palliativpflegefachkräfte Katharina Salbeck und Beate Klama sowie Christel Knorr, die Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation Ensdorf. Foto: Babl

Ensdorf.Verstärkt steigt die Caritas-Sozialstation Ensdorf in die Palliativ- und Hospizarbeit ein. Beate Klama und Katharina Salbeck haben in einer berufsbegleitenden Weiterbildung das Zertifikat „Palliative Care Pflegekraft in ambulanten und (teil-) stationären Einrichtungen der Krankenpflege und der Hospizarbeit“ erworben.

„Viele Menschen wollen nicht im Krankenhaus, sondern Zuhause sterben“, erklärte Caritas-Kreisgeschäftsführer Günter Koller, als er kürzlich den beiden Mitarbeiterinnen die Zertifikate übergab und ihnen gratulierte, ebenso wie Pflegedienstleiterin Christel Knorr. „Patienten, Angehörige und der Gesetzgeber wollen dies: Pflege und Sterben Zuhause“, machte Koller deutlich. So bietet die Caritas-Sozialstation Ensdorf ganzheitliche Unterstützung auch durch Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und anderen Organisationen, zum Beispiel Hospizverein und die spezielle ambulante Palliativpflege GmbH am Klinikum St. Marien in Amberg.

Die Weiterbildung an der Katholischen Akademie für Pflegeberufe in Regensburg von Juli 2017 bis Mai 2018 umfasste insgesamt 220 Unterrichtsstunden, 168 Stunden Präsenzzeit, 28 Stunden selbstgesteuertes Lernen und 24 Stunden regional Peergruppen. „Die Weiterbildung entspricht den Anforderungen des § 39a SGB V; sowie dem Konzept der Arbeitsgruppe des Expertenkreises ‚Palliativmedizin und Hospizarbeit‘. Das Konzept wurde in Anlehnung an das Curriculum von Jern, Müller und Aurnhammer entwickelt“, heißt es in dem Zertifikat, welches die Absolventen nun stolz präsentierten.

Inhalte der umfangreichen und fundierten Weiterbildung waren kulturell-gesellschaftliche und rechtliche Themen, physische Aspekte der Palliativpflege, psychosoziale und psychohygienische Aspekte, spirituell-religiöse und ethische Aspekte sowie theoriebegleitete Palliativpflege und organisatorische Aspekte. (abl)

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