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Corona: Keine Lockerung in St. Marien

Im Amberger Klinkum sind weiter keine Besuche möglich. Mehrere Mitarbeiter und Patienten sind infiziert.

Am Klinikum St. Marien in Amberg gibt es derzeit mehrere Corona-Fälle. Archivfoto: Martin Kellermeier
Am Klinikum St. Marien in Amberg gibt es derzeit mehrere Corona-Fälle. Archivfoto: Martin Kellermeier

Amberg.Das Klinikum St. Marien Amberg verzeichnet aktuell einen Anstieg von Covid-19-Infektionen, wie es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses heißt. Es betrifft sowohl Patienten von extern als auch Mitarbeiter des Klinikums. „Aktuell haben wir im Klinikum ein Infektionsgeschehen. Unser vorrangiges Ziel ist deswegen die Sicherheit unserer Patienten und unserer Mitarbeiter“, so Manfred Wendl, der Vorstand des Klinikums. „Bis zur endgültigen Abklärung möglicher Infektionsketten werden wir daher die Lockerungen für die Besuchsregelungen noch verschieben. Umfangreiche Testungen zur Bewertung des Geschehens sind veranlasst, die Ergebnisse dazu stehen noch aus.“

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In Notfällen sind Besuche erlaubt

Ursprünglich hätte ab diesem Samstag wieder jeder Patient des Krankenhauses pro Tag eine bestimmte, registrierte Kontaktperson empfangen können. Wann nun diese Lockerungen für Besuche im Klinikum Amberg umgesetzt werden können, konnte das Klinikum am Freitag noch nicht sagen. Man wolle aber rechtzeitig darüber informieren. Bis dahin gilt das Besuchsverbot im bisherigen Umfang. Besuche sind nur für Notfälle (Entbindung, Sterbefall, schwere Erkrankung) möglich. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Dieses Vorgehen sei mit dem Staatlichen Gesundheitsamt abgesprochen und wird ausdrücklich von diesem befürwortet, heißt es in der Pressemitteilung.

Anstieg der Fallzahlen

Laut dem aktuellen Lagebericht vom Freitag gab es in der Stadt Amberg bisher 75 Infizierte. Das sind zwei mehr als noch am Vortag. Im Landkreis Amberg-Sulzbach hatten sich bis Freitag 464 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist ein Anstieg von drei Personen. Im Klinikum St. Marien werden seit mehreren Wochen interne Screenings durchgeführt. Mehr als 1000 Mitarbeiter sind inzwischen getestet. Rund drei Prozent waren positiv.

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