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Musik

Da Huawa, da Meier und I sind „agrat“

Die drei Vollblutmusiker haben ein neues Programm. Dies stellen sie am 1. Juni in der Maschinenhalle Metschl in Köfering vor.

Da Huawa, da Meier und I treten in Köfering auf. Foto: Nadine Lorenz
Da Huawa, da Meier und I treten in Köfering auf. Foto: Nadine Lorenz

Köfering.Kurz und knapp „Agrat“ heißt das neue Programm von Da Huawa, da Meier und I, mit dem die drei Vollblutmusiker 2019 quer durch Bayern und Österreich unterwegs sind. Christian Maier (da Huawa), Matthias Meier (da Meier) und Sepp Haslinger (i) schauen dabei der Gesellschaft auf die Finger und besingen auf ihre ganz eigene hintersinnig-witzige Art und Weise das Leben und die Kunst.

Am Samstag, den 1. Juni, treten sie in der Maschinenhalle Metschl in Köfering auf. Nach dem Wechsel innerhalb des Trios – Sepp Haslinger tritt seit 2018 als neuer „i“ auf – ist es nun das allererste neue Programm in dieser Formation. In diesem Programm geben die drei – kurz vor ihrem 20jährigen Bühnenjubiläum – schon im Titelsong die Richtung vor: „Agrat liab samma mia nia“ - heißt es da und: „Mia bleim Revolution.“

Privates wird zum Spiegelbild der Gesellschaft, und so vielseitig wie ihre musikalische Ausrichtung ist – vom Volkslied über den Blues bis hin zu Country, Reggae und Tango –, so abwechslungsreich ist auch die Themenpalette, die das Trio in gewohnt witzig-hintersinniger Weise serviert.

Lesen Sie auch: Matthias Meier lässt in seiner Kolumne den Monat Revue passieren.

Da geht es um eine moderne, automatisierte Kloanlage mit Bewegungsmelder, in der der Mensch verzweifelt den „saubleden Sensor“ sucht, damit endlich wieder das Licht angeht. Und es geht um die Frage, warum heute „agrat alle Leute studieren müssen“ und ob ein guter Schreiner wirklich ins Büro gehört. Geschichten aus dem wahren Leben bilden den roten Faden durchs neue Programm, messerscharf beobachtet, phantasiereich erzählt und immer mit einer großen Portion Ironie gewürzt. Die nette Schwiegermutter, die jeden Sonntag „ganz agrat“ Rosenkohl auftischt, „den man aber ums Verrecken ned mag“. Das erste große Abenteuer als 13-Jähriger beim Zeltln mit den Spezies – acht Kilometer von daheim entfernt mit dem Radl ohne GPS und Handy: „Des muasst de erstmoi traun.“

Um 20 Uhr geht’s los

  • Termin:

    Einlass in der Maschinenhalle Metschl ist am Samstag, 1. Juni, ab 18 Uhr. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr.

  • Tickets:

    Karten gibt’s bei der Metzgerei Hirsch in Hohenkemnath, bei der Bäckerei Ries in Wutschdorf, beim Hofladen Schönberger in Haselmühl sowie online unter www.dahuawadameierundi.de .

Schon immer ist die Heimat ein wichtiges Thema für Da Huawa, da Meier und I gewesen. Sie besingen das schöne Bayernland in all seinen Facetten, aber mit klarer Ansage: „Meng ma unser Hoamat gern, aber nia mit gschlossner Dia.“

Weltpremiere auf der Bühne feiert zudem die Biene Meier, die zu Mambo-Klängen ums Überleben kämpft, während Menschen, die in Steingärten chillen, ihr nach dem Leben trachten.

Wie immer sind Da Huawa, da Meier und I auf der Bühne auch wahre Verkleidungskünstler und treten in den unterschiedlichsten Kostümen auf. In ihrem letzten Programm waren sie als Außerirdische, als Ritter, als Zumbatänzer und als Affen zu sehen. Und auch dieses Mal wird es nicht nur zahlreiche musikalische, sondern auch optische Höhepunkte geben.

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