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Medizin

Damit dieses neue Jahr ein gesundes wird

Das Gesundheitsforum startet am 27. Januar. Themen sind Notfallmedizin im Alter, Zufallsbefunde und Durchblutungsstörungen.

Dr. Ralf Weiser (links) referierte im Februar 2014 über die Vergrößerung der Prostata; rechts der damalige 3. Bürgermeister Rudolf Maier. Foto: MZ-Archiv
Dr. Ralf Weiser (links) referierte im Februar 2014 über die Vergrößerung der Prostata; rechts der damalige 3. Bürgermeister Rudolf Maier. Foto: MZ-Archiv

Amberg.Das Jahr in guter Gesundheit verbringen zu können, diese Hoffnung steht ganz oben auf der Wunschliste der Bürger. Um dazu einen Beitrag zu leisten, haben das Klinikum St. Marien Amberg und die Volkshochschule Amberg vor zwei Jahrzehnten das Gesundheitsforum ins Leben gerufen. Seitdem laden sie regelmäßig zu Jahresbeginn interessierte Bürgerinnen und Bürger zu drei Vortragsveranstaltungen in den Großen Rathaussaal ein.

Die Informationsabende finden jeweils am Dienstagabend ab 19.30 Uhr statt, und sie haben jedes Mal ein anderes Schwerpunktthema zum Inhalt. Los geht es in diesem Jahr am Dienstag, 27. Januar, mit Ausführungen von Dr. Rainer M. Voss, dem Ärztlichen Leiter der Zentralen Notaufnahme am Klinikum St. Marien. Er wird dabei unter der Überschrift „Der Notfallpatient im Alter“ über die Bedeutung der demografischen Entwicklung in der Notfallmedizin informieren.

„Zufallsbefunde im Kopf – wann kontrollieren, konservativ behandeln oder operieren?“ Mit dieser Frage setzt sich Priv.-Doz. Dr. Richard Megele, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum, am Dienstag, 3. Februar, auseinander. In diesem Zusammenhang macht Dr. Megele auch darauf aufmerksam, dass durch die modernen bildgebenden Verfahren inzwischen doch sehr präzise Untersuchungen am Kopf möglich sind. Gerade dadurch ergeben sich aber oftmals Befunde, die mit der eigentlichen Erkrankung nichts zu tun haben und die einer genauen Erörterung bedürfen.

Den Abschluss des Gesundheitsforums bestreitet der Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum St. Marien, Prof. Dr. Volkher Engelbrecht, am Dienstag, 10. Februar. Er wird zum Thema „Therapeutische Gefäßaufdehnung bei Durchblutungsstörungen“ referieren und in diesem Zusammenhang erläutern, wo, wann und warum derartige Eingriffe notwendig sind.

Im Anschluss steht Prof. Dr. Engelbrecht für Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung. Auch bei den beiden anderen Veranstaltungen des Gesundheitsforums besteht die Gelegenheit, nach dem medizinischen Vortrag Rückfragen zu stellen. Jeder, der sich für eine oder mehrere dieser Veranstaltungen interessiert, ist dazu eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

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