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Das Luftmuseum in Amberg zieht an

Die Besucher des Museums kommen aus ganz Bayern. Bald wird die Luft in einer neuen Ausstellung erklingen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürth ließ sich mit über 70 Kolleginnen und Kollegen um Leiterin Martina Sebald die Luftkunst gefallen. Foto: J. Foitzik
Die Kriminalpolizeiinspektion Fürth ließ sich mit über 70 Kolleginnen und Kollegen um Leiterin Martina Sebald die Luftkunst gefallen. Foto: J. Foitzik

Amberg.Im Luftmuseum geht es derzeit auch außerhalb der Öffnungszeiten rund. Kaum ein Vormittag vergeht, an dem nicht eine oder mehrere Besuchergruppen in den historischen Bau strömen und nach 90 Minuten gut durchlüftet und inspiriert wieder hinaustreten. Die Anzahl an Führungen ist in diesem Sommer laut Johanna Foitzik wieder enorm hoch - so hoch, dass einige Anfragen gar nicht realisiert werden können.

Im Sommer 2019 fällt besonders auf, dass unter den gebuchten Führungen nicht Schulklassen oder Kindergärten überwiegen, sondern sehr viele Vereine, Betriebe, Seniorengruppen oder ähnliches das Luftmuseum als Ausflugsziel besuchen. Hier sticht auch besonders die längere Anreise heraus. Nicht nur aus Amberg und den näheren Landkreisen verzeichnet das Luftmuseum Besucher. Die Führungsbuchungen kamen aus Ingolstadt und Ansbach, Eching und Fürth, Regensburg und Erlangen sowie sogar aus Nordrhein-Westfalen und dem Raum um den Starnberger See.

Neu im Programm

  • Angebot:

    Aktuell laufen noch die Ausstellungen „Being here“ von Wies Noest bis Sonntag, 28. Juli und „Ruach - ein Hauch von Gott“ von Ulli Böhmelmann bis Samstag, 27. Juli.

  • Neu:

    Eröffnung der neuen Ausstellung am Samstag, 3. August, 19.30 Uhr, Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Ausstellungen gehen dann von 4. August bis 27. Oktober 2019.

Die Kriminalpolizei Fürth setzte Amberg als Ziel für den gemeinsamen Betriebsausflug fest, nachdem einer der über 70 Mitarbeiter mit seiner Familie das Luftmuseum besucht hatte. Über ein Lob seiner Chefin dürfte er sich nun freuen: Kripo-Leiterin Martina Sebald outete sich nach der inspirierenden Führung als neuer Luft-Fan.

Ähnlich lief es bei einem Besuch der Gemeinde Eching in Amberg. Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Eching, Sebastian Thaler, lud seine Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Eching in zwei Busse und führte sie zunächst zum Mariahilfberg, anschließend gab es frische Luft im Luftmuseum. Restlos begeistert zeigten sich die Gemeindemitarbeiter von Verwaltung bis Kindergarten nicht nur vom Lüdecke Luftflipper, wo sich die Kollegen gleich ein Wettschießen lieferten. Auch der Papierflieger-Faltautomat im Luftmuseum hatte es den Besuchern angetan.

Seit einigen Jahren steigt die Nachfrage bei den Führungen durch das Luftmuseum kontinuierlich an. „2019 hatten wir bereits im Januar eine Woche mit absolutem Besucherrekord bisher. Mit unseren Sonderausstellungen, mittlerweile über 100 an der Zahl, sprechen wir vielfältiges Publikum an“, beschreibt Geschäftsführerin Johanna Foitzik das Erfolgsgeheimnis.

Anfang August werden bereits die nächsten Sonderausstellungen eröffnet. „Diesmal gibt es sozusagen klingenden Luft“, verrät Foitzik vorab. Der Linzer Klangkünstler Johannes Steiniger gestaltet Luftplastiken, die auf Resonanz im Raum reagieren.

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