MyMz
Anzeige

Ursensollen

Das Planetarium ist ein wegweisendes Projekt

„Mir war es immer wichtig, den zweiten und dritten Bürgermeister und die Fraktionssprecher mit in die Planungen einzubeziehen“, erläuterte Ursensollens Bürgermeister Franz Mädler den Entstehungsprozess des Planetariums.
Hubert Söllner

Im Planetarium wurden der Ursensollener SPD-Bürgermeisterkandidat Norbert Mitlmeier, Kastls Kreisratskandidat Adolf Boes, Ensdorfs Bürgermeisterkandidat Hans Ram und Landratskandidat Michael Rischke von Bürgermeister Franz Mädler (von links) geführt.  Foto: Hubert Söllner
Im Planetarium wurden der Ursensollener SPD-Bürgermeisterkandidat Norbert Mitlmeier, Kastls Kreisratskandidat Adolf Boes, Ensdorfs Bürgermeisterkandidat Hans Ram und Landratskandidat Michael Rischke von Bürgermeister Franz Mädler (von links) geführt. Foto: Hubert Söllner

Ursensollen.Ensdorfs Bürgermeisterkandidat Hans Ram (SPD) gratulierte dem „Macher Mädler“ zur Transparenz im Ursensollener Gemeinderat; das Planetarium sei ein „wegweisendes Projekt im Naturpark Hirschwald“.

Der Ursensollener Bürgermeister erläuterte die Entstehungsgeschichte, beginnend mit der Verlagerung der Amberger Sternwarte von Fuchsstein nach Ursensollen, über die Überlegung, mit einer Gipskuppel den Sternenhimmel zu simulieren, bis zum Entschluss, diese Halbkugel mit einer US-amerikanischen Firma in der derzeit modernsten Ausführung zu installieren. Am Ende habe man sich entschlossen, auf die Darstellung in 3D-Projektion nicht zu verzichten.

„Diese Sternwarte symbolisiert auch auf einzigartige Weise die technische Brillanz der Oberpfalz. Ich würde mir von uns Oberpfälzern oft mehr Stolz auf unsere Leistungen und Produkte wünschen“, brachte es Michael Rischke, Landratskandidat der Sozialdemokraten, auf den Punkt. Nach dem Erklären der verschiedenen Sternbilder durch den Hobby-Astrologen Franz Mädler und einem Flug durch die Milchstraße gab es auch noch eine Schlittenfahrt auf dem Nordpol mit der 3D-Brille.

In der anschließenden Diskussion merkte der Ensdorfer SPD-Bürgermeisterbewerber an, dass in Zukunft der Vorsitz im Naturpark Hirschwald turnusmäßig wechseln sollte, damit dieses einmalige Projekt schneller eine Herzensangelegenheit aller Naturpark-Bürgermeister werde. Die Sprache kam auch auf das geplante Naturpark-Zentrum. Dies müsse nach Rams Überzeugung unbedingt in Ensdorf eingerichtet werden. „Wir haben im Kloster Ensdorf im Jahr über 11 000 Übernachtungen. Diese Jugendlichen und Erwachsenen können wir mit unseren Naturerfahrungsthemen sicher ansprechen“, betonte er. Bildungshaus und Naturpark würden sich so gegenseitig ergänzen. Nicht zusätzliche Strukturen zu schaffen, sondern vorhandene Alleinstellungsmerkmale auszubauen, sei angesagt, machte Ram deutlich. (azd)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht