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Rückblick

Das war das Jahr 2018 in Kümmersbruck

Unser Mitarbeiter Klaus Högl lässt besondere Momente und Entwicklungen in der Gemeinde Revue passieren.

Das rege Baugeschehen in Kümmersbruck überstrahlt alles. Foto: Högl
Das rege Baugeschehen in Kümmersbruck überstrahlt alles. Foto: Högl

Der Seniorenpark wird mit beispielhaft für die Region sein


Das rege Baugeschehen überstrahlt alles. Der geplante Seniorenwohnpark zwischen Rathaus und AWO-Seniorenheim ist ziemlich einmalig in der Region: AWO-Heim, Dienstleister, Tiefgarage, Einkaufsgelegenheit, Kindergarten für das Pflegepersonal. Die Gemeinde beteiligt sich im Rahmen des Sozialen Wohnungsbau mit einem Wohnblock; der Anfang ist schon gemacht. Auch einige Baugebiete wurden 2018 ausgewiesen, zum Beispiel Siedlerstraße I, Untere Leite Haselmühl, Am Einweg Köfering.

Tief ist die Verbundenheit der Menschen mit „ihren“ Soldaten

Verabschiedung LogBtl 472 Foto: Högl
Verabschiedung LogBtl 472 Foto: Högl


Die Garnisonsgemeinde Kümmersbruck verabschiedete mit allen militärischen Ehren bei einem feierlichen Appell „ihre“ 118 Soldaten des Logistikbataillons 472 in aller Herren Länder. Viele Angehörige, Ehrengäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, zuvorderst Bataillonskommandeur OTL Alexander Kolb und der Garnisonsbürger Roland Strehl hielten die Ansprachen. Gewürdigt wurde der Einsatz der Soldaten, die ab Januar 2019 im Ausland ihre Pflicht tun. In Afghanistan, beim Einsatz Resolute Support, werden 105 Soldaten des Bataillons tätig sein. Weitere Kräfte unterstützen die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali und die Ausbildung im Nord-Irak. Alle haben nur einen Wunsch: eine gesunde Heimkehr.

Große Baumaßnahmen wurden abgeschlossen

Neue Brücke in Theuern ist in Betrieb. Foto: Högl
Neue Brücke in Theuern ist in Betrieb. Foto: Högl


Die Brücke in Theuern war ein gewaltiger Kraftakt und riesige Baumaßnahme, mittlerweile ist sie eingeweiht, prägt mit dem Hl. Nepomuk das Ortsbild von Theuern. In Lengenfeld wurde ein neuer Bauhof eingeweiht, der alte hatte 40 Jahre lang seinen Dienst getan. Im Mai war die Schlüsselübergabe, 18 Festangestellte und fünf Saisonkräfte sind im Bauhof beschäftigt.

Ein Ortszentrum soll entstehen

Nur mehr Baustelle: die Brücke in Gärmersdorf. Foto: Högl
Nur mehr Baustelle: die Brücke in Gärmersdorf. Foto: Högl


Am Dorfplatz in Kümmersbruck rücken die Bagger an, der Mittelpunkt des Ortsteils Kümmersbruck wird in den nächsten Monaten und Jahren völlig verändert aussehen. Die Abrissunternehmen haben bereits ganze Arbeit geleistet, entstehen soll dort ein neues Zentrum mit Wohn- und Geschäftshäusern. Noch im Bau ist die Brücke in Gärmersdorf, die umfangreiche Umleitungsmaßnahmen nötig machte, von den Bürgern aber geduldig in Kauf genommen werden.

Sportlerinnen und Sportler haben aufhorchen lassen

Vizeeuropameister Manuel Weiß Foto: Högl
Vizeeuropameister Manuel Weiß Foto: Högl


Kümmersbruck ist eine sportliche Gemeinde: Zehn Mannschaften und 28 Einzelsportler haben 2018 respektable Leistungen vollbracht, was die Gemeinde jedes Jahr mit einem Ehrenabend in der Turnhalle honoriert. Bemerkenswert auch die Leistungen von Kegler Manuel Weiß: Der hat als klassischer Amateur die Phalanx der Profis aufgemischt und den Titel eines Vizeeuropameisters errungen. Zugleich geehrt werden langgediente und verdiente Funktionäre der Vereine – ohne diese Menschen wäre ein funktionierendes Vereinsleben nicht möglich, auch nicht ohne die sportfördernde Kommune.

Das Seifenkistenrennen der Feuerwehr ist längst Kult

Das Seifenkistenrennen war wieder der Renner. Foto: Högl
Das Seifenkistenrennen war wieder der Renner. Foto: Högl


Brandheißes Spektakel im August: Die FFW Kümmersbruck veranstaltete zum dritten Mal ihr Seifenkistenrennen. Rund 300 Strohballen hatten die Feuerwehrler an der rund 300 Meter langen Strecke postiert, fünf Stunden lang drehte sich am Butzenweg alles um die mutigen Männer (und Frauen) und ihre Kisten. Seit 1992 besteht zwischen der Stadt Holysov und Kümmers Bruck eine Städtepartnerschaft, seit dieser Zeit gibt’s rege Kontakte sowohl kulturell als auch auf politscher Ebene. Die 5000-Einwohner-Stadt nahe Pilsen war auch beim Seifenkisten Rennen vertreten, jedes Jahr übrigens. Die Kontakte stellt die FFW Kümmersbruck her.

Ein Dauerbrenner bleibt die schwierige Verkehrssituation

Zweiter Brennpunkt neben der Ortsdurchfahrt, die Köferinger Straße Foto: Högl
Zweiter Brennpunkt neben der Ortsdurchfahrt, die Köferinger Straße Foto: Högl


Die üblen Verkehrsverhältnisse auf der Staatsstraße 2165 zwischen Lengenfeld, Haselmühl und Kümmersbruck sind ein Dauerthema, Schlangen zwischen Einfahrt Lengenfeld und Stadtgrenze Amberg Normalität. Die Straße wird zudem bei Unfällen auf der A 6 zur Ausweichstraße. Es besteht mittlerweile Baurecht, die Gemeinde Kümmersbruck könnte in Eigenregie bauen, tut das aber nicht, gemäß dem Ausgang des Bürgerentscheids. Mittlerweile sucht man Alternativen. Nicht ausgeschlossen ist, dass der Freistaat selbst baut – das dauert aber noch. Kritisiert wird in diesem Zusammenhang die Köferinger Straße bzw. der Köferinger Berg, auf dem sich Lkw zur Firma Grammer quälen.

Reich ist das kulturelle Leben

Herbstkonzert Musikverein Haselmühl Kümmersbruck Foto: Högl
Herbstkonzert Musikverein Haselmühl Kümmersbruck Foto: Högl


Kulturell hatte Kümmersbruck einiges zu bieten, dafür sorgen die Vereine und Verbände und „Kunst, Kultur, Kümmersbruck“: Vilskultur, Krimi-Show „Blutige Beichte“ mit Jörg Steinleitner, Jazzfrühschoppen mit „blue note Project“ oder die Band „Blue Grass Music“ aus der Partnerstadt Holysov. Renner der Saison zwar zweifelsohne Kabarettist Martin Frank, der mit seinem Programm „Es kommt wie’s kommt“ die Turnhalle restlos gefüllt hat. Und der Musikverein begeisterte mit dem Herbstkonzert.

Sturm, Hagel und Wassermassen

Sturm und Hagel Foto: Högl
Sturm und Hagel Foto: Högl


Schwere Unwetter suchten die Gemeinde 2018 zweimal heim. Im Mai und Juni hatten die Feuerwehren Kümmersbruck, Haselmühl, Theuern Dauereinsätze. Sturm und Hagel ließen insbesondere viele Keller voll laufen. Die Sebastian-Kneipp-Straße in Kümmersbruck wurde zum Flusslauf, der Kreisverkehr zum See. Chloralarm gab es im Oktober 2018 in der Kleingartenanlage an der Vilstalstraße. Alle Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Ursache: Mit chlorhaltigem Reinigungsmittel wurde Unkraut beseitigt.

Für die Zukunft wird angepackt

links Markus Rösch, Mitte Christine Mexer und Tanja Korzer Foto: Högl
links Markus Rösch, Mitte Christine Mexer und Tanja Korzer Foto: Högl


Wie könnte es in Kümmersbruck in 20 oder 30 Jahren aussehen? Wo sind die Potenziale, Chancen, Risiken? Bei einer Bürgerbefragung ging es nur um diese Fragen. Es war der Auftakt zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), das die Leitlinien für die Zukunft in Kümmersbruck entwickeln soll. Mit im Boot: Christine Meyer vom Büro Röth, Stadtplaner Markus Rösch und Tanja Korzer aus Leipzig. D die wichtigsten Ziele reichen vom Verkehr über soziale Infrastruktur und Wohnen bis zum Landschaftsraum. (aeu)

Alles zum Jahresrückblick in der Region Amberg lesen Sie hier.

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