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Datenschutz für Städte und Verbände

Josef Schlegl hat von Hahnbach aus ein Auge auf 52 Kommunen und Organisationen.
Josef Iberer

Der interkommunale Datenschutzbeauftragte Josef Schlegl (Mitte) wurde durch den Gemeinschaftsvorsitzenden Bernhard Lindner (2.v.l.) offiziell bestellt. Dazu gratulierten Geschäftsstellenleiterin Sabine Wilde (l.), der stellvertretende Gemeinschaftsvorsitzende Peter Dotzler und der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, Peter Braun (v. r.).  Foto: Josef Iberer
Der interkommunale Datenschutzbeauftragte Josef Schlegl (Mitte) wurde durch den Gemeinschaftsvorsitzenden Bernhard Lindner (2.v.l.) offiziell bestellt. Dazu gratulierten Geschäftsstellenleiterin Sabine Wilde (l.), der stellvertretende Gemeinschaftsvorsitzende Peter Dotzler und der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, Peter Braun (v. r.). Foto: Josef Iberer

Hahnbach.Auch wenn viele Kommunalverwaltungen mit dem Thema Datenschutz noch ein wenig „fremdeln“, bringt nun ein gemeinsamer Datenschutzbeauftragter für 52 Städte, Märkte, Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Zweck- und Schulverbände im Landkreis Amberg-Sulzbach Verlässlichkeit in diese doch eher trockene Materie. Sie wurde in Bürgermeisterdienstversammlungen mit Unterstützung des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags aufgegriffen und verwirklicht.

Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner sagte, dass in dieser Kooperation auch eine gemeinsame Dokumentations-Software angeschafft werde, die beim Landratsamt betreut wird und auf die über das Behördennetz zugegriffen werden kann.

Er bedankte sich ausdrücklich bei Landrat Richard Reisinger, der die Nutzung dieser gesicherten Serverumgebung in seinem Amt möglich gemacht hat. Der Zweckvereinbarung stimmten alle verantwortlichen Gremien bereits im letzten Jahr zu. So konnte nun zum Jahresbeginn Josef Schlegl durch Aushändigung der Bestellungsurkunde zum interkommunalen Datenschutzbeauftragten ernannt werden. Er ist Datenverarbeitungskaufmann, hat langjährige Berufserfahrung im IT-Bereich und war seit 2012 Datenschutzbeauftragter in der Privatwirtschaft.

Alle beteiligten Dienststellen haben bereits ein Vorstellungsschreiben mit seinen Kontaktdaten erhalten. Er ist bei der Verwaltungsgemeinschaft Hahnbach angestellt, die sich um Personal und Förderabwicklung kümmert. Die interkommunale Zusammenarbeit im Datenschutzbereich soll durch die Regierung der Oberpfalz aus Mitteln des Freistaates Bayern in Höhe von bis zu 90 000 Euro unterstützt werden. Die übrigen Kosten der Stelle tragen die Beteiligten nach einem vereinbarten Schlüssel. Die Stelle ist auf fünf Jahre ausgelegt und soll noch durch den Aufgabenbereich des Informationssicherheitsbeauftragten erweitert werden. (ajo)

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