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Amberg

Delegation aus Katar informierte sich im Klinikum

Fachleute aus dem Emirat Katar haben sich im Klinikum St.
Karl-Heinz Probst

Marc Bigalke, ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme (links), zeigte der Delegation aus Katar gemeinsam mit Dr. Alexander von Meyer (3. v. links) die ROTEM-Technologie im Schockraum. Foto: Gräß/Klinikum
Marc Bigalke, ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme (links), zeigte der Delegation aus Katar gemeinsam mit Dr. Alexander von Meyer (3. v. links) die ROTEM-Technologie im Schockraum. Foto: Gräß/Klinikum

Amberg.Marien Amberg informiert: Die zehnköpfige arabische Delegation kam von der „Hamad Medical Corporation“, einer Krankenhausgruppe, die acht Krankenhäuser in Katar betreibt. Angereist waren Ärzte aus den Fachbereichen Anästhesie, Labor und Chirurgie.

Ziel der weiten Reise war es, sich über die Einsatzmöglichkeiten der ROTEM-Technologie der Werfen-Gruppe zu informieren, da diese Technologie in großem Umfang zukünftig auch in den Krankenhäusern in Katar eingesetzt werden soll. Sie wird schon seit einiger Zeit erfolgreich in Amberg und Weiden genutzt.

ROTEM ist eine Technologie, die ein Teil der Patient-Blood-Management-Strategie ist. Sie werde bei verschiedensten, meist akuten Blutungen, zum Beispiel im Rahmen eines akuten Traumas oder auch im Rahmen von Operationen eingesetzt, erklärte Dr. Alexander von Meyer, der Chefarzt für Labormedizin an den Standorten Amberg und Weiden. „Sie ermöglicht eine zielgerichtete Therapie gegen diese Blutungen und ist bei uns an den beiden Standorten seit längerem verfügbar.“ So werde im optimalen Fall eine Bluttransfusion vermieden, die für die Patienten oft zusätzliche Nebenwirkungen oder Komplikationen mit sich bringen könnte.

Medizin

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