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Der Bedarf an Löschwasser ist jetzt gesichert

Jetzt muss es nur noch kräftig regnen!
Paul Böhm

Bürgermeister Florian Junkes und 2. Bürgermeister Manfred Braun (von links) am Löschwasserbehälter  Foto: Paul Böhm
Bürgermeister Florian Junkes und 2. Bürgermeister Manfred Braun (von links) am Löschwasserbehälter Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Ein Löschwasserbehälter mit 180 Kubikmetern Fassungsvermögen sichert im Hohenburger Ortsteil Malsbach jetzt den Brandschutz im Außenbereich. In relativ kurzer Bauzeit wurde das Projekt umgesetzt, wie sich Bürgermeister Florian Junkes vor Ort informieren konnte.

Bei einer Feuerwehrübung im Rahmen der Bandschutzwoche hatte man nicht zum ersten Mal festgestellt, dass weder ein ausreichender Wasserdruck noch die Wassermenge einen sicheren Brandschutz für die beiden Objekte im Außenbereich von Malsbach gewährleisten können.

Um Wasser aus dem Hausner Bach bis zur Aussiedlerhofstelle zu fördern, ist eine Schlauchstrecke von etwa 600 Metern zu bewältigen, hatte es in der Marktgemeinderatssitzung geheißen. „Bei einem Brandfall könnte die Zeit für den großen Aufwand einer Leitungslegung eine entscheidende Rolle spielen.“ Besonders schwierig sei es in den Sommermonaten, wenn der Bach nur noch wenig Wasser führt.

Jetzt wurde eine unterirdisch angelegte Löschwasserzisterne mit 180 Kubikmetern Fassungsvermögen mit zwei Entnahmestellen gebaut. Damit sei nun auch der Wasserverbrauch für etwa zwei Stunden Löschzeit gewährleistet.

Die Gesamtkosten für die Löschwasserzisterne belaufen sich auf etwa 45 000 Euro. 20 000 Euro übernimmt die Firma BSB Bau Service Braun GmbH, die Familie Niebler vom benachbarten Aussiedlerhof steuert 5000 Euro bei. 20 000 Euro ist der Anteil des Marktes Hohenburg. „Damit ist auch für die Gemeinde die verpflichtende Löschwassersicherheit auf Dauer gesichert“, sagte Bürgermeister Florian Junkes. Dem Projekt liegt ein detaillierter Nutzungsvertrag zugrunde. (abp)

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