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Ebermannsdorf/Pittersberg

Der „Schmie“ Peter Scheibl ist 80

Ein Pittersberger Unikat feierte seinen 80. Geburtstag: Peter Scheibl bzw. „Schmie“ – so steht der alte Hausname unverkennbar auf seiner Hoftafel im Ort.
Michael Götz

Jubilar Peter Scheibl (vorn, mit Krug) im Kreise seiner 13 Enkel; für die Gemeinde Ebermannsdorf gratulierte 2. Bürgermeister Michael Götz (hinten links).  Foto: Gerhard Scheibl
Jubilar Peter Scheibl (vorn, mit Krug) im Kreise seiner 13 Enkel; für die Gemeinde Ebermannsdorf gratulierte 2. Bürgermeister Michael Götz (hinten links). Foto: Gerhard Scheibl

Ebermannsdorf.Der Jubilar wird von seiner Großfamilie mit einer Tochter und sieben Söhnen sowie seinen 13 Enkeln umsorgt. Körperlich wie auch geistig ist der Jubilar relativ fit, nicht zuletzt auch durch seine regelmäßige Waldarbeit. Mit Wehmut dachte er allerdings am Geburtstag auch an den Tod seiner Gattin Barbara vor gut zwei Jahren. Enkelin Marina sagte ihrem Opa zum Beispiel ein Gedicht auf – auch, um ihn auf andere Gedanken zu bringen.

Scheibl ging in Pittersberg zur Schule und war im Ort rund ein halbes Jahrhundert der Dorfschmied. Von 1957 bis 1960 erlernte er bei der Firma Grimm in Amberg den Beruf des Metallhandwerkers, erinnerte der Jubilar. 1965 absolvierte er die Meisterprüfung.

Peter Scheibl übernahm die Schmiede seines Vaters und die kleine Landwirtschaft und baute beides weiter aus. Die Veränderungen der 1970er Jahre machten dann aus dem Dorfschmied und Landwirt auch noch einen Installateur und Spengler am Bau.

Fußballerisch war Peter Scheibl in seinen jüngeren Jahren um 1968 im Ort ein „kleiner Lewandowski“. Er hatte Talent und schoss als Mittelstürmer des SC Kreith-Pittersberg regelmäßig seine Tore. Der Jubilar war bei der Gründung des Vereins 1968 zugleich dessen 1. Vorsitzender, weshalb die heute Verantwortlichen Hans Zimmermann und Manfred Pürzer mit einem Präsent gratulierten. (smg)

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