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Region Amberg
Donnerstag, 24. Mai 2018 19° 6

Haushalt

Der Schuldenstand in Ursensollen sinkt

Der Gemeinderat verabschiedet einstimmig das Budget für 2018. Die Grundsteuern bleiben auf niedrigem Stand.

Ursensollen. In seiner letzten Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan 2018. Der Gemeindeetat schließt im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 6,6 Mio. € und im Vermögenshaushalt mit 3,9 Mio. € ab. Eine Kreditaufnahme ist dabei nicht vorgesehen. Die Steuerhebesätze für die Grundsteuern A und B wurden wie bisher mit 300 % festgesetzt. Dies entspricht den niedrigsten im Landkreis. Der Hebesatz für die Gewerbesteuer bleibt mit 350 % ebenfalls unverändert. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt weiter deutlich.

Zu Beginn gab Kämmerer Tobias Ströhl einen Überblick über die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben im Haushaltsjahr. Im Verwaltungshaushalt sind dies auf der Einnahmenseite die Grundsteuer A mit 67 500 €, die Grundsteuer B mit 255 000 €, die Gewerbesteuer mit 1,3 Mio. € sowie die Beteiligung an der Einkommenssteuer mit 2,25 Mio. € und an der Umsatzsteuer mit 167 000 €. An Schlüsselzuweisung erhält die Gemeinde im Haushaltsjahr 380 000 €.

Diesen Einnahmen stehen als Ausgaben im Verwaltungshaushalt die Kreisumlage mit 1,76 Mio. €, die Gewerbesteuerumlage an Bund und Länder mit 260 000 € und die Schulverbandsumlage mit 312 000 € gegenüber. Für die beiden Kindergärten und die Kinderkrippe sind Betriebskostenzuschüsse in Höhe von insgesamt 620 000 € eingeplant. Die Zinsbelastung beträgt 78 900 €. Für den Straßenbau und -unterhalt im Gemeindebereich wurden 200 000 Euro veranschlagt.

Als Investitionen im Vermögenshaushalt sind für die EDV-Ausstattung des Rathauses und die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges 48 000 €, die Ausstattung der Feuerwehren sowie des neuen FF-Autos 215 000 € und die Sanierung des Bräukellers mit 75 000 € eingeplant. Für den Bau des Planetariums mit Sternwarte wurden 1.75 Mio. € einkalkuliert, ebenso aber auch dafür Fördergelder in diesem Jahr in Höhe von 900 000 €. Für den Vorplatz des geplanten Seniorenwohnens sowie die Ausstattung der Kläranlagen sind je 110 000 € eingeplant. Für die Einrichtung einer vierten Kindergartengruppe und den Bau eines Bushäuschens sind 55 000 € und für die Planung des Neubaus eines Kindergartens 20 000 € veranschlagt. Die Verbesserung der Akustik und des Sonnenschutzes im Atrium wurde mit 35 000 € berücksichtigt. Die Dorferneuerung in Hohenkemnath wird mit 75 000 €, das Rathausumfeld mit 50 000 € kalkuliert.

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