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Der Straßenbau nimmt im Landkreis Fahrt auf

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach stellte Landrat Reisinger die neuen Projekte vor. Die B 85 steht im Fokus.

Baudirektor Stefan Noll (von rechts) und der Leiter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, Henner Wasmuth, erklärten Landrat Richard Reisinger und Matthias Kolb, Leiter des Tiefbauamts am Landratsamt Amberg-Sulzbach, anstehende Straßenbauprojekte im Landkreis Amberg-Sulzbach. Foto: Christine Hollederer
Baudirektor Stefan Noll (von rechts) und der Leiter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, Henner Wasmuth, erklärten Landrat Richard Reisinger und Matthias Kolb, Leiter des Tiefbauamts am Landratsamt Amberg-Sulzbach, anstehende Straßenbauprojekte im Landkreis Amberg-Sulzbach. Foto: Christine Hollederer

Amberg-Sulzbach.Corona zum Trotz werden auch in diesem Jahr im Landkreis Amberg-Sulzbach zahlreiche Straßenbau-Projekte in Angriff genommen. Über einzelne Schwerpunkte tauschte sich Landrat Richard Reisinger mit Vertretern des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach aus, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

Amtsleiter Henner Wasmuth und Baudirektor Stefan Noll, zuständiger Abteilungsleiter für den Landkreis Amberg-Sulzbach, betonten dabei, dass das Staatliche Bauamt „auch in diesen schwierigen Zeiten den Beteiligten am Bau als verlässlicher Partner zu Seite steht und die Bauwirtschaft und Ingenieurbüros weiterhin mit Aufträgen unterstützt“.

Bislang habe das Coronavirus laut Noll wenig Einfluss auf das Baugeschehen sowie die Materialverfügbarkeit, so dass die Straßen- und Brückenbauprojekte im Zeitplan liegen. So findet auch im Landkreis aktuell rege Bautätigkeit statt. In Birgland wird beispielsweise seit April an zwei so genannten Querungshilfen in Schwend sowie einem Radweg zwischen Schwend und der A6 gebaut. Letzterer ist Teil eines Radwegekonzepts zwischen Sulzbach-Rosenberg und Lauterhofen (Lkr. Neumarkt), so Noll.

In Bezug auf Radwege ist Landrat Reisinger eine Trasse entlang der B14 von Sulzbach-Rosenberg nach Kauerhof ein besonderes Anliegen. Hier finden laut Stefan Noll aktuell Verhandlungen zum Grunderwerb statt.

Kurz vor Fertigstellung ist dagegen schon die Kreuzung B 85/Kreisstraße AS 11 bei Edelsfeld. Dort könne bereits in wenigen Wochen der Verkehr wieder ohne Einschränkungen rollen, so Noll.

Die B85 ist ohnehin ein Schwerpunktthema. So soll in den Pfingstferien der Fahrbahnbelag auf Höhe des Krankenhauses (zwischen der Abfahrt Staatsstraße 2164 (Bereitschaftspolizei) und der B 14) auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern erneuert werden. Ähnliches soll in einem ersten Bauabschnitt auf der B 85 bei Auerbach geschehen. Die Kosten für beide Projekte belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro.

Die Fahrbahnerneuerung stehen zudem auf der B14 zwischen Sulzbach-Rosenberg und Hahnbach (ca. drei Kilometer) an sowie auf der B299 bei Ursensollen (etwa ein Kilometer). Die Kosten betragen rund rund 2,8 Millionen Euro. Bei Ursensollen wird parallel dazu die baubedingt zu sperrende Anschlussrampe der A6 mit einem neuen Fahrbahnbelag versehen.

Zwischen Freudenberg und Mertenberg soll auch noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Staatsstraße auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern bei Wutschdorf begonnen werden, sagte Noll.

Waldweg als Radweg

  • Ziel:

    Es soll entlang der Staatsstraße ein Radweg zwischen den beiden Städten geschaffen werden.

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