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Region Amberg
Samstag, 21. April 2018 25° 2

Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosigkeit stieg leicht an

In der Region Amberg/Amberg-Sulzbach ist die Lage aber deutlich besser als im Dezember 2016. Fachkräfte sind weiter gesucht.

Die Zahl der Menschen, die arbeitslos sind, hat sich im Dezember in der Region leicht erhöht. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa

Amberg.Im Bezirk der Agentur für Arbeit Amberg stieg die Arbeitslosigkeit von November 2017 auf Dezember 2017 geringfügig an. Mitte Dezember 2017 waren im Amberger Geschäftsstellenbezirk rund 1790 Personen arbeitslos gemeldet, 30 Personen bzw. 1,7 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Dezember 2016 ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen beachtlich zurück, und zwar um rund 380 bzw. 17,5 Prozent.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,1 Prozent im November 2017 auf 3,2 Prozent im Dezember 2017. Im Dezember 2016 lag die Quote bei 3,9 Prozent. Im Lauf des Dezembers 2017 meldeten sich 600 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, rund 60 Personen bzw. 8,8 Prozent weniger als im Dezember 2016.

Die gute Auftragslage wirkt

„Die günstige Witterung und die gute Auftragslage in den Betrieben ermöglichte es vielen Arbeitgebern, befristete Beschäftigungsverhältnisse zu verlängern und die Arbeiten in den Außenbereichen weiterzuführen“, sagte der Leiter der Agenturgeschäftsstelle Amberg, Manfred Tröppl. Mit dramatischen Einbrüchen über die Wintermonate rechnet Manfred Tröppl nicht, da durch das bewährte Arbeitsmarktinstrument des Saisonkurzarbeitergeldes vielfach saisonbedingte Kündigungen, vor allem im Bau- und Baunebengewerbe, vermieden werden können.

Bei allgemein anhaltend guter Dynamik am Arbeitsmarkt würden nach wie vor gut ausgebildete Fachkräfte sowie engagierte und mobile Hilfskräfte gesucht. Arbeitssuchenden, bei denen die Wiedereinstellung fraglich ist, empfiehlt Tröppl laut einer Mitteilung, das Gespräch mit den Beratungs- und Vermittlungsfachkräften schnellstens zu suchen. Die Vielzahl der gemeldeten Stellen würde sehr günstige Vermittlungsmöglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig könne gegebenenfalls die Notwendigkeit einer Weiterbildung festgestellt werden, wenn noch Qualifikationen zur Erlangung eines neuen Arbeitsplatzes fehlten.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist laut Tröppl weiter gestiegen. Im Lauf des Jahres 2017 meldeten die Betriebe und Unternehmen dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 3260 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen, das sind 670 Angebote bzw. ein Viertel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Wohl keine dramatischen Einbrüche

Auch im Bezirk der Agentur für Arbeit Sulzbach-Rosenberg stieg die Arbeitslosigkeit von November 2017 auf Dezember 2017 leicht an. Mitte Dezember waren im Sulzbach-Rosenberger Geschäftsstellenbezirk 720 Personen arbeitslos gemeldet, rund 40 Personen bzw. 5,3 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2016 ging die Arbeitslosigkeit leicht zurück, und zwar um rund 60 Personen bzw. 7,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,6 Prozent im November auf 2,8 Prozent im Dezember 2017. Im Dezember 2016 lag die Quote bei 3,0 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich – ähnlich wie im Vormonat – rund 220 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos.

„Die alljährlich jahreszeitlich bedingten vorübergehenden Freisetzungen sorgten für einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit“, sagte der Leiter der Agenturgeschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg, Manfred Tröppl. Mit dramatischen Einbrüchen rechnet Tröppl auch im Bezirk Sulzbach-Rosenberg nicht; auch hier ließen sich durch das Saisonkurzarbeitergeld vielfach saisonbedingte Kündigungen vermeiden lassen.

Angebot an freien Stellen ist groß

Qualitativ und quantitativ groß sei das Angebot an freien Stellen, die Dynamik am Arbeitsmarkt bestehe weiter – so gibt es nach Tröppls Angaben nach wie vor viele Einstellungsmöglichkeiten für arbeitssuchende Fachkräfte sowie engagierte und mobile Helfer. Die vorhandenen Vermittlungsaussichten und die Möglichkeiten der Weiterbildung können zur raschen Integration führen und die Zeit der Arbeitslosigkeit verkürzen.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei leicht gestiegen. Im Lauf des Jahres 2017 meldeten die Betriebe und Unternehmen dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 1160 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen, 50 Angebote bzw. 4,0 Prozent mehr als gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Mehr über die Arbeitsmarktbilanz für November 2017 im Vergleich finden Sie hier!

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