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Polizei

Die Auspuffanlage war viel zu laut

Erneut hat die Amberger Polizei einen 21-Jährigen aus dem Landkreis erwischt. Etwa 450 Euro Bußgeld drohen jetzt.

Ein 21-Jähriger hatte die Auspuffanlage seines Autos verändert und dabei wurde sie viel lauter als erlaubt. Das fiel einer Polizeistreife in Amberg auf. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa
Ein 21-Jähriger hatte die Auspuffanlage seines Autos verändert und dabei wurde sie viel lauter als erlaubt. Das fiel einer Polizeistreife in Amberg auf. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa

Amberg.Wenig beeindruckt zeigte sich am Faschingsdienstag, 13. Februar, gegen 22 Uhr, ein 21-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis Amberg-Sulzbach, dessen Audi A 6 erst im Sommer des vergangenen Jahres aufgrund der unvorschriftsmäßigen und lauten Abgasanlage aus dem Verkehr gezogen wurde. Der junge Mann wurde nun am Kaiser-Wilhelm-Ring in Amberg von einer Polizeistreife beobachtet, als er vom Nabburger Torplatz kommend in Richtung Bahnhof stark beschleunigte, was wieder mit erheblicher Geräuschentwicklung verbunden war.

Offensichtlich wollte der junge Mann einem vorausfahrenden BMW, der ebenfalls erheblich beschleunigt hatte, folgen, kam aber aufgrund der Verkehrsdichte nicht weiter heran, heißt es im Pressebericht. Solchen Versuchen setzte dann eine unmittelbare Verkehrskontrolle ein Ende. Bei einer Geräuschmessung wurde erneut festgestellt, dass die Auspuffanlage verändert worden und fast 20 dB(A) lauter als zulässig war. Das Auto wurde sichergestellt, eine Untersuchung durch einen Sachverständigen veranlasst. Auch Ordnungswidrigkeitsverfahren werden eingeleitet.

In diesem Fall ist die Halterin des Fahrzeugs die Mutter, die damit ebenso für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich zeichnen muss, so die Polizei. Dazu soll die Führerscheinstelle prüfen, ob die charakterliche Eignung des 21-Jährigen zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehr zu hinterfragen ist.

Inzwischen liegt auch das Gutachten eines Sachverständigen vor, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Herausgestellt habe sich, dass am Audi A 6 des 21-Jährigen dieselbe, jedenfalls typgleiche unzulässige Auspuffanlage verbaut war, wegen der das Fahrzeug bereits im Juni 2017 aus dem Verkehr gezogen worden war. Nachdem es sich offensichtlich um eine wiederholte Vorsatztat handelt, wird der Bußgeldsatz deutlich erhöht und etwa 450 Euro – ohne Kosten des Gutachtens – betragen, so die Polizei.

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