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Projekt

Die Barrierefreiheit ist der DJK wichtig

Die SPD Ensdorf informierte sich über den Umbau des Sportheimes. Inklusionsbeauftragter Josef Leikam hatte viele gute Tipps.
Von Hubert Söllner

DJK-Vorsitzender Markus Bauer (links) und Inklusionsbeauftragter Josef Leikam (im Vordergrund) erläutern anhand von Plänen den SPD-Vertretern Hans Ram, Werner Scharl, Gust Berschneider, Marga Grosser und Sigrid Gebhardt sowie dem Vorsitzenden der Feuerwehr Wolfsbach, Heinrich Eichenseer, die Umbaumaßnahmen. Foto: azd
DJK-Vorsitzender Markus Bauer (links) und Inklusionsbeauftragter Josef Leikam (im Vordergrund) erläutern anhand von Plänen den SPD-Vertretern Hans Ram, Werner Scharl, Gust Berschneider, Marga Grosser und Sigrid Gebhardt sowie dem Vorsitzenden der Feuerwehr Wolfsbach, Heinrich Eichenseer, die Umbaumaßnahmen. Foto: azd

Ensdorf. „Es ist immer gut, wenn man die Anregungen eines Betroffenen bereits bei der Planung mit einbauen kann“, zeigte sich DJK-Vorsitzender Markus Bauer über die Vorschläge des Inklusionsbeauftragten der Gemeinde Ensdorf begeistert. Auf Initiative des SPD-Vorsitzenden Hans Ram informierten sich SPD-Gemeinderäte und -Mitglieder über den Stand der Planungen für die Umbaumaßnahmen im Bereich des Einganges und der Terrasse des DJK-Sportheimes.

Es soll auch eine Treppe errichtet werden, um vom Übungsraum die Toiletten im Keller aufzusuchen, ohne die Sportgaststätte durchqueren zu müssen. Die Rampe, die errichtet wird, um die Terrasse zu erreichen, sollte nicht mehr als sechs Prozent Steigung aufweisen, riet Josef Leikam, Inklusionsbeauftragter der Gemeinde.

DJK-Vorsitzender Bauer berichtete weiter, dass sich bei den Beratungen mit dem Inklusionsbeauftragten Lösungen ergeben haben, um im Eingangsbereich des Sportheims eine behindertengerechte Toilette einzurichten. Josef Leikam ist aber nicht nur bei baulichen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner. Sein Wissen liegt auch auf dem Gebiet der Finanzierungsmöglichkeiten für die Baumaßnahmen, die speziell die Barrierefreiheit betreffen.

„Wir werden die gesamte Terrasse so weit anheben, dass die Stufe zum Hauseingang überflüssig wird“, berichtete der Bauherr. Auf den Stand der Planungen durch Gemeinderat Werner Scharl angesprochen, sagte er, dass der Plan seit März im Rathaus sei. „Wie ich am Plan ablesen kann, liegen die Unterschriften der Nachbarn vor. Der Genehmigung durch den Gemeinderat dürfte nichts mehr im Wege stehen“, so Gemeinderat Gust Berschneider.

SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Hans Ram gab zu bedenken, dass für dieses Jahr nicht ein Euro für die Baumaßnahmen am DJK-Sportheim im Haushaltsplan eingestellt sei. „Die neue Vorstandschaft, die voller Tatendrang den letzten Sanierungsabschnitt am Sportheim angehen will, wird auf diese Weise allein gelassen“, meinte Ram.

„Wir werden durch die Erneuerung des Kellers unter der Terrasse auch mehr Speichermöglichkeiten für unser Warmwasser von der Solaranlage schaffen können“, erläuterte Markus Bauer weiter. Sigrid Gebhardt, Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein, wies darauf hin, dass die Baumaßnahme auch der Sportgaststätte zugutekomme. Wenn die Sportler nicht mehr durch den Gastraum gehen müssten, sei das auch eine wesentliche Aufwertung der Pizzeria, unterstrich sie. An den fertigen Plänen erläuterten Bauherr und Inklusionsbeauftragter im Detail noch die anstehenden Baumaßnamen am DJK-Sportheim in Ensdorf.

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