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Amberg

Die Einsamkeit der Madame Bovary

Es war die Skandal-Geschichte des 19. Jahrhunderts: Gustave Flaubert sorgte 1856 mit der Veröffentlichung der „Madame Bovary“, seiner „Sittenschilderung aus der Provinz“, so der Untertitel des Werkes, für großes Aufsehen in ganz Frankreich und musste sich wegen Verletzung der öffentlichen Moral sogar vor Gericht verantworten.

Ein Foto aus den Proben zur Madame Bovary  Foto: Mark Noormann
Ein Foto aus den Proben zur Madame Bovary Foto: Mark Noormann

Amberg.

Dabei verspricht sich Flauberts Protagonistin, die Bauerntochter Emma, von der Hochzeit mit dem Landarzt Charles Bovary zunächst nur ein Leben in Wohlstand und gesellschaftlicher Anerkennung. Doch bald schon leidet sie unter der Monotonie des Alltags. Emma flüchtet sich in romantische Literatur und träumt davon, ein Leben wie das ihrer Romanhelden zu führen. Als sie Rodolphe Boulanger, einen charmanten Verführer und wohlhabenden Gutsherren kennenlernt, scheinen ihre Träume wahr zu werden. Es folgen weitere Affären, doch Emmas Einsamkeit bleibt – und auch der Versuch, diese mit dem Kauf von Luxuswaren zu kompensieren, scheitert. Als sie schließlich ihre Schulden nicht mehr begleichen kann, gerät ihr Leben vollends aus der Bahn.

Das Stadttheater Amberg inszeniert nun am Montag, 10. Februar, um 19.30 Uhr (Einführung 18.45 Uhr) die Skandalgeschichte unter der Regie von Silvia Armbruster. Es wirken mit: Lisa Wildmann, Christian Kaiser, Ursula Berlinghof, Hans Piesbergen und Sebastian Strehler. Karten sind erhältlich bei www.eventim.de, bei der Tourist-Information Amberg, Tel: (0 96 21)10 12 33 und an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Weitere Infos unter www.stadttheater-amberg.de. Das gab das Theater in einer Pressemitteilung bekannt.

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