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Kreisjugendring

Die Fördertöpfe sind „prall gefüllt“

Die organisierte Jugend im Landkreis kann in diesem Jahr mit viel Unterstützung durch die Politik rechnen.

Vorstandschaft und Gäste mit der neue KJR-Geschäftsführerin Franziska Hufnagel (links)Foto: awe
Vorstandschaft und Gäste mit der neue KJR-Geschäftsführerin Franziska Hufnagel (links)Foto: awe

Ebermannsdorf. Voll besetzt waren die Tische im DomCom bei der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR). Die erste Vorsitzende, Cornelia Bäuml, hatte zusammen mit ihrer Vorstands-Mannschaft dazu geladen. Nach der Begrüßung der Anwesenden stellte sich Franziska Hufnagel (Soz. Päd.), die neue Geschäftsführerin des KJR, die seit Januar 2018 im Amt ist, vor. Sie lud gleich die Delegierten ein, sich mit einem bunten Sticker auf der Landkreiszeichnung im Foyer zu verewigen, so dass man auf einen Blick sehen konnte, wo der KJR überall vertreten ist.

Hans Kummert, stellvertretender Landrat, freute sich, zum ersten Mal seit seiner Zeit als Vorstand der Burschenschaft anno 1969 mal wieder bei einer Versammlung des KJR dabei sein zu dürfen. Bäuml dankte bei der Gelegenheit für die bisherige großzügige Förderung anhand der Zuschüsse für Vereine durch den Kreistag. Dem schloss sich auch der Jugendbeauftrage und 3. Bürgermeister der Gastgebergemeinde, Erich Meidinger, an.

Philipp Seitz, der Vorsitzende des Bezirksjugendrings Oberpfalz, zeigte sich begeistert von der Weichenstellung für internationalen Austausch. Dieser Austausch fördere nicht nur Toleranz und Freundschaften, sondern verhindere durch das Kennenlernen von anders Denkenden und Lebenden im Endeffekt auch Kriege. Seitz verwies auf die Aktion für den Jugendarbeitspreis, bei dem es darum geht, dass Jugendverbände sich für Demokratie, Partizipation und politisches Handeln mit Blick auf die Landtags- und Bezirkswahlen 2018 einsetzen. Um die Projekte medienwirksam zu veröffentlichen, könne man Unterstützung der Medienfachberatungsstelle Oberpfalz in Anspruch nehmen.

Tolle Erlebnisse in Schottland

Die stellvertretende Vorsitzende des KJR, Christina Götz blickte zurück auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres, zum Beispiel auf die fantastische Jugendbegegnung in Schottland, die auf ausdrücklichen Wunsch des Partnerlandkreises Argyll & Bute auch 2018 wieder dorthin führen wird. In diesem Jahr finden auch zwei Jugendleiterschulungen statt, so Götz. Neben dem Projekt „Wir legen ge-WAHL-tig los“, bei dem es darum geht, auch die Themen der Jugendlichen auf politischer Ebene einzubringen, bietet der Bezirksjugendring die Weiterbildung zum Medienführerschein für die außerschulische Jugendarbeit im Landkreis an. Der bewusste Umgang mit Medien wird darin ebenso behandelt wie kreativer Umgang mit dem Smartphone, aber auch kritische Themen wie Cybermobbing oder andere verletzende Online-Handlungen.

Gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit wird die Veranstaltungsreihe zum Thema „Kein Mensch passt in eine Schublade“ durchgeführt. In zahlreichen weiteren Arbeitskreisen, die jungen Leute betreffend, ist der Kreisjugendring ebenfalls vertreten, die auf der Internetseite des KJR http://www.kreisjugendring-as.de/ nachzulesen sind.

Förderanträge jetzt stellen

Vorstand Henner Wasmuth erklärte anschließend die Haushaltsrechnung des vergangenen Jahres und wies ausdrücklich darauf hin, dass die Fördertöpfe für Jugendverbände prall gefüllt seien und die Vorstände es nicht versäumen sollten, Förderanträge zu stellen.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft wurde in geheimer Wahl die neue Mannschaft für die nächsten zwei Jahre gewählt. Sie setzt sich wie folgt zusammen: Die bisherige Vorsitzende bleibt auch die neue – Cornelia Bäuml wurde einstimmig bestätigt. Ihr Stellvertreter ist ab sofort Lukas Stollner. Die Vorstandsmitglieder sind Tim Saborowski, Henner Wasmuth, Carina Süß, Nicolas Stoffregen und Christina Götz. Die Rechnung prüfen Andreas Dudek und Dieter Birner. Die beratenden Funktionen übernehmen Landrat Richard Reisinger sowie die Bürgermeister Michael Göth (Sulzbach-Rosenberg), Alexandra Sitter (Ammerthal) und Stefan Braun (Kastl).

Sehr interessant war die Vorstellung der Pfadfinderjugend, die beim KJR als Verband Mitglied ist. Maren Schmirler und Lena Müller, zwei Vollblut-Pfadfinderinnen aus Sulzbach-Rosenberg, erzählten begeistert über ihren Stamm namens Graf Gebhard und das abwechslungsreiche Programm der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Mit einer Powerpoint-Präsentation zeigten sie den Anwesenden Bilder von gemeinsamen Zeltlagern, Spieleabenden und Hüttenwochenenden. Sie machten deutlich, welche Werte und Kenntnisse in und für das Leben und die Natur vermittelt und praktiziert werden, warum alle Pfadfinder eine einheitliche Tracht tragen und dass dort Kinder bereits ab sechs Jahren mitmachen können. Großer Applaus bestätigte den Respekt vor den beiden Mädchen, die den ehrenhaften Hintergrund ihrer Sippe so überzeugend veranschaulichten. Kontakt z kann man über das Internet aufnehmen: www.graf-gebhard.de. (awe)

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