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Die Gläubigen dürfen wieder Messen feiern

Für die Gottesdienste gelten verschiedene Sicherheitsvorschriften, die die Ansteckungsgefahr minimieren sollen.
Von Johann Bauer

Jede zweite Bank in der Kirche in Schmidmühlen bleibt gesperrt.  Foto: Johann Bauer
Jede zweite Bank in der Kirche in Schmidmühlen bleibt gesperrt. Foto: Johann Bauer

Schmidmühlen.Die Freude darüber, dass wieder öffentlich Gottesdienste gefeiert werden, überwiegt bei weitem den Unmut über manche Einschränkungen – wie, dass man seinen angestammten Sitzplatz vielleicht verlassen muss. Folgende Auflagen bittet Pfarrer Werner Sulzer zu beachten: Ältere Personen und Angehörige von Risikogruppen bittet Pfarrer Sulzer weiter um äußerste Vorsicht. Diese sollten lieber an einem Fernsehgottesdienst oder einem Werktags Gottesdienst mit wenigen Besuchern teilnehmen.

Mund-Nasen-Schutz sei unverzichtbare Voraussetzung für die Teilnahme am Gottesdienst. Der Mindestabstand von zwei Metern ist unbedingt einzuhalten. Um das zu gewährleisten, habe man folgende Veränderungen vorgenommen: Jede zweite Bank ist gesperrt. Die Sitzkissen so verteilt, dass der Mindestabstand gewahrt ist. Personen, die im selben Haushalt leben, dürfen natürlich direkt nebeneinandersitzen und holen sich dazu ein in derselben Bank verteiltes Kissen. Weitere Sitzkissen sind vorrätig. Auf Abstand zum Banknachbar ist zu achten. Angestammte Plätze können nicht garantiert werden. Um ein hohes Maß an Flexibilität wird gebeten.

Damit beim Betreten der Kirche genug Abstand bleibt und die Besucher gelenkt werden können, sollte man frühzeitig kommen. Am Wochenende werden Ordner beim Finden eines Sitzplatzes behilflich sein. Deren Anweisungen sind zu befolgen. Zur Kommunion gehen die Kommunionspender durch die Reihen. Wer kommunizieren will, bleibt stehen und gibt so zu verstehen: „Ich möchte die Kommunion empfangen“. Die Kommunionspendung erfolgt seitens des Spenders ohne Worte und mit Einweghandschuhen. Es gibt nur Handkommunion.

Am Ende des Gottesdienstes gehen nicht alle auf einmal, sondern Bank für Bank. Beginnend mit den Bänken, die dem Ausgang am nächsten sind. Damit sich die Besucher auf möglichst viele Gottesdienste verteilen und keine Beschränkungen gemacht werden müssen, gibt es bis auf weiteres am Sonntag um 8 Uhr einen zusätzlichen Gottesdienst. Opferkörbchen werden nicht durchgegeben. Sie stehen am Ausgang. Es liegen keine Gebetsbücher auf. Wer kein eigenes Gotteslob besitzt, kann sich für die Dauer der Beschränkung eines aus dem Bestand der Pfarrkirche ausleihen, dass die ganze Zeit bei ihm verbleibt.

Da sich alles einspielen muss, wird vorerst auf das Rosenkranzgebet am Montag, Donnerstag und Freitag verzichtet. Aufgrund der engen Platzverhältnisse können in Winbuch nur Bewohner der ehemaligen Gemeinde Winbuch am Gottesdienst teilnehmen. Auch dort gelten alle Bestimmungen.

Angebote

  • Gebete:

    Es liegen wieder Hausgottesdienste auf bzw. können auf der Homepage unter der Rubrik „GEIST-voll LEBEN“ heruntergeladen werden.

  • Andacht:

    Gleiches gilt für eine Marienfeier im Monat Mai. (abu)

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