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Hohenburg

Die Last des Steins: Fußwallfahrt nach Hohenburg

Die diesjährige Fußwallfahrt führte die Pilgergruppe aus den Pfarreien Hohenburg und Allersburg zum Habsberg zur Wallfahrtskirche „Maria Heil der Kranken“.
Paul Böhm

Knapp 50 Wallfahrer waren von Hohenburg aus am frühen Sonntagmorgen zum Habsberg gepilgert. Foto: Paul Böhm
Knapp 50 Wallfahrer waren von Hohenburg aus am frühen Sonntagmorgen zum Habsberg gepilgert. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Die Wallfahrer trafen sich schon um halb fünf Uhr morgens in Hohenburg, um sich nach der Erteilung des Wallfahrtssegens von Pfarrer Hans- Jürgen Zeitler auf den Weg zu machen.

Weitere Wallfahrer schlossen sich in Allersburg, Ransbach und Mühlhausen der Hohenburger Gruppe an. Beim Weggang erhielt jeder Fußwallfahrer einen kleinen Stein, mit dem die neuen Fußwallfahrer zunächst nichts anzufangen wussten. Erst am Wegkreuz bei Zapfl hinter Utzenhofen nahm sich Pilgerführer Johann Reiser nach einer kurzen Rast doch noch die Zeit, um dieses kleine Geheimnis mit einer „Steinmeditation“ zu lüften. Wie er in der Meditation anmerkte, symbolisiert der auf dem Wallfahrtsweg mitgetragene Stein die Sorgen und Lasten, die jeder Mensch zu tragen hat. Er rief auf, den mitgetragenen Stein am Wegkreuz abzulegen, um so auch symbolisch Lasten und Sorgen abzulegen und wieder frei zu sein, um Brücken zu den Mitmenschen zu bauen.

Auf dem Habsberg angekommen, empfing Pfarrer Elmar Spöttle mit der Figur der Heiligen Maria, Heil der Kranken, die Wallfahrtsgruppe von knapp 50 Teilnehmern zusammen mit einer Pilgergruppe aus Lengenfeld und Günching. (abp)

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