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Feier

Die Vilshofener Kirwa ist „klein, aber zünftig“

Am Wochenende ist in Vilshofen Kirchweih. Zum ersten Mal nach acht Jahren tanzen auch wieder Kirwapaare um den Baum.
Von Hubert Söllner

Otto Schötz und Stefan Eigelsperger vom SV Vilshofen, Josef Spies und Annemarie Dürnhofer vom Schützenverein „Gut Ziel“ sowie Christina Eigelsperger und Korbinian Reindl von den Kirwapaaren (von links) laden vom 14. bis 16. September zur 37. Vilshofener Kirwa in und um das Sportheim am Pfarrberg ein. Foto: Hubert Söllner
Otto Schötz und Stefan Eigelsperger vom SV Vilshofen, Josef Spies und Annemarie Dürnhofer vom Schützenverein „Gut Ziel“ sowie Christina Eigelsperger und Korbinian Reindl von den Kirwapaaren (von links) laden vom 14. bis 16. September zur 37. Vilshofener Kirwa in und um das Sportheim am Pfarrberg ein. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Am kommenden Wochenende laden Sportverein und Schützenverein „Gut Ziel“ rund um das Sportheim am Pfarrberg zur 37. Vilshofener Kirwa ein.

„Ohne Kirwa geht’s niat“ heißt es in Vilshofen, denn seit jeher wird hier das örtliche Miteinander großgeschrieben. Daher werden heuer auch wieder, nachdem die Vilshofener Kirwa acht Jahre ohne Kirwapaare auskommen musste, elf junge Paare ihre Tänze um den Kirwabaum zeigen.

Der SV-Vorsitzende Timmy Grunewald und Schützenmeister Josef Spies blicken zurück: 1983 wurde vom Sportverein die Vilshofener Kirwa ins Leben gerufen. Nach Standorten auf der Mehringerwiese und dem Vorplatz des Gasthauses Meier fand sie seit 1985 beim Festplatz in Aufheim statt. Bereits bei der zweiten Kirwa stiegen Schützenverein und Freiwillige Feuerwehr mit ein. Die Kirwapaare hatten ihren ersten Auftritt.

Vor acht Jahren nun hieß es „zurück zu den Wurzeln.“ Schützenverein und Sportverein übernahmen das Ruder, die Kirwa selbst fand wieder im und um das Sportheim am Pfarrberg statt. So feiern die Vilshofener und ihre Freunde eine Kirwa, „zwar kleiner aber richtig zünftig“, und mit moderaten Preisen. Bereits vor sieben Jahren merkte der Meier Toni, „dass a Kirwa ohne Kirwabaum einfach nix is“. Er stellte einen auf und meinte: „Nur an die zehn Meter lang, aber zu einer kleineren Kirwa passt auch ein kleinerer Baum“.

Auch heuer wird bei der 37. Vilshofener Kirwa am Samstag um 14 Uhr beim Sportheim am Pfarrberg wieder der Kirwabaum aufgestellt – Baummeister ist natürlich der Toni. Ab 19 Uhr ist Kirwabetrieb rund um das Sportheim. Gegen 19 Uhr folgt der Bieranstich. „D‘ Stoderer & Er“ sorgen anschließend für musikalische Unterhaltung und ab 21 Uhr ist die Bar geöffnet.

Ab 15 Uhr zeigen die Kirwapaare, nachdem die Kirwaburschen ihre Moidln mit dem geschmückten Ladewagen abgeholt haben, ihre Tänze rund um den Kirwabaum und küren ihr Oberkirwapaar.

Weiter geht es im Anschluss mit Kaffee- und Kuchen. Natürlich sind für den ein oder anderen auch ein paar Seidl Naabecker drin. Für die musikalische Unterhaltung sorgen ab 16 Uhr bis in die Nacht die Salleröder Buam. Wie am Samstag, ist natürlich auch am Sonntag für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Weißwurstfrühstück am Kirwamontag hat in Vilshofen Tradition: Man trifft sich ab zehn Uhr zur Brotzeit, einem süffigen Weizenbier und einem gemütlichen Ratsch. Ab 19 Uhr sorgen dann D‘ Hoglbuachan für die musikalische Unterhaltung und ab 21 Uhr ist auch an diesem Tag wieder die Bar geöffnet.

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