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Erziehung

„DigiMINT-Kids“ bietet bis zu 65 Plätze

Die Stadt Amberg plant eine neue Kindertageseinrichtung. Der Standortwechsel der Firma Grammer eröffnete die Möglichkeit dazu.

Caritas-Geschäftsführer Günther Koller, KiTa-Leiterin Brigitte Netta, Jugendamtsleiter Thomas Boss und Oberbürgermeister Michael Cerny (v. l.) zeigen auf das Gebäude; in dem die neue Kindertageseinrichtung „DigiMINT-Kids
Caritas-Geschäftsführer Günther Koller, KiTa-Leiterin Brigitte Netta, Jugendamtsleiter Thomas Boss und Oberbürgermeister Michael Cerny (v. l.) zeigen auf das Gebäude; in dem die neue Kindertageseinrichtung „DigiMINT-Kids" voraussichtlich am 1. Juli öffnet. Foto: Susanne Schwab, Stadt Amberg

Amberg.Bei der letzten Untersuchung von Kindergärten und -krippen in Amberg, die der Stadtrat im Oktober 2018 beschlossen hatte, ergab sich ein zusätzlicher Bedarf an Plätzen. Um für Abhilfe zu sorgen, hat die Stadt Amberg nun die Weichen gestellt, dass im Erdgeschoss des ehemaligen Gebäudes der Firma Grammer eine zusätzliche Kindertageseinrichtung „DigiMINT-Kids“ geschaffen werden kann.

In der Tagesstätte werden voraussichtlich ab 1. Juli Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. Die Betriebsträgerschaft übernimmt der Caritasverband Amberg-Sulzbach, Leiterin wird Brigitte Netta. Darüber informierten jetzt Oberbürgermeister Michael Cerny, Jugendamtsleiter Thomas Boss, Caritas-Geschäftsführer Günther Koller sowie Brigitte Netta. Der Name der Einrichtung „DigiMINT-Kids“ weise unter anderem auf die digitale Bildung und den damit verbundenen frühzeitigen Erwerb von Medienkompetenz hin.

Geplant sei eine stufenweise Umsetzung, die dem Bedarf sowie den Personal- und Raumkapazitäten angepasst wird. Im Endausbau sollen maximal 65 Plätze zur Verfügung stehen. Auch die Öffnungszeiten der neuen Einrichtung sollen am Bedarf der Familien ausgerichtet werden. Die Beitragsstruktur orientiert sich an der städtischen Kindertagesstätte Luitpoldhöhe, die auch für die Beiträge in den anderen Kindergärten und -krippen maßgebend ist. Die Anmeldung und Platzvergabe geschieht über das Online-Verfahren „Kitaplatz-Bedarfsanmeldung“ der Stadt Amberg. Als Kriterien werden der Wohnort Amberg, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die soziale Situation sowie das Alter der Kinder herangezogen, wobei Vorschulkinder den Vorzug erhalten.

Die Möglichkeit, hier an einem räumlich sehr gut gelegenen Standort eine Kindertagesstätte einzurichten, hatte sich durch den Standortwechsel der Firma Grammer ergeben. Die Einrichtung wird im Bereich der ehemaligen Kantine untergebracht.

Das Gebäude befindet sich im Eigentum der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gewerbebau, vonseiten der Regierung der Oberpfalz wurde eine Mietkostenförderung in Aussicht gestellt. Um die Räume nutzen zu können, ist jedoch eine Anpassung erforderlich, in deren Rahmen unter anderem Kindertoiletten, Raumteiler und eine Küchenzeile eingebaut werden müssen, teilt die Stadt Amberg mit.

„DigiMINT-Kids“

  • Bildung:

    Der Name der Einrichtung weist auf die digitale Bildung und den damit verbundenen frühzeitigen Erwerb von Medienkompetenz hin. Zudem spiegelt der den auf dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan basierenden Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts mit den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik („MINT“) wider.

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