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Region Amberg
Mittwoch, 20. Juni 2018 28° 3

Freizeit

Donnerwetter war auf der Dult bald vergessen

Der Starkregen am Samstagnachmittag bereitete der Amberger Pfingstdult 2018 eine unwillkommene aber nur kurze Unterbrechung.

Die Amberger Dult bei Nacht Fotos: Andreas Brückmann
Die Amberger Dult bei Nacht Fotos: Andreas Brückmann

Amberg.Für Freitag, zur Eröffnung der Pfingstdult in Amberg, war das Donnerwetter am Amberger Himmel mit dem Feuerwerk vorausgesagt und fest eingeplant. Das Unwetter am Samstagnachmittag, als sich ein gut einstündiges Gewitter über dem Festgelände zusammenbraute und dem Treiben eine ungewollte Unterbrechung bescherte, so aber ganz und gar nicht. Die Amberger ließen sich die Stimmung durch den kurzen, aber kräftigen Wetterstopp nicht vermiesen und kamen über das ganze Wochenende wieder zu Tausenden auf den Amberger Dultplatz.

Bürgermeister Martin Preuß zapft das erste Fass an.
Bürgermeister Martin Preuß zapft das erste Fass an.

„Ich wünsche uns allen eine friedliche und genussvolle Dult“ so Ambergers Bürgermeister Martin Preuß, der in Vertretung für OB Michael Cerny zusammen mit Festwirt Josef Hirsch und Kummert Bräu Chef Franz Kummert standesgemäß das erste Fass zur Eröffnung anzapfte. Da herrschte noch bestes Wetter, was die Amberger zuhauf auf den Dultplatz zog. „Ich würde mich freuen, wenn es die nächsten Tage über so bleibt“ bekräftigte Festwirt Josef Hirsch.

Am Samstag wurde das bunte Treiben aber jäh unterbrochen. „So einen Starkregen hab ich noch nicht erlebt, mir war himmelangst, uns würde es wegspülen“, fasste Kerstin Pötzl, Bedienung in dem dem Festzelt gegenüberliegenden Winkler-Biergarten die gut 60 Minuten Gewitter am folgenden Tag zusammen. Da herrschte schon wieder heiter Sonnenschein. „Nach dem gestrigen Tag war heute so viel Andrang, dass ich froh bin, wenn ich heute Abend auf der Couch ausruhen kann“, resümierte sie abschließend, nicht ohne die nächste Getränkebestellung unters wartende Volk zu bringen.

Für die kommenden Tage wünschen sich die zahlreichen Fahrgeschäfte ein ebenso gutes Geschäft, wie am Pfingstsonntag. „Wir hoffen, dass das Wetter so bleibt, aber gerade für uns ist es schwierig zu planen. Ist es zu heiß, schmilzt die Schokolade, ist es zu kalt, kauft sie keiner – aber das bekommen wir schon hin“, grinste Andreas Schmaußer vom Süßwaren Stand.

Und nicht nur er, sondern eine Vielzahl Imbissstände sorgen für das leibliche Wohl. Festwirt Josef Hirsch hat mit der Musikauswahl für das Festzelt wieder bestens für Stimmung gesorgt. Und wer sich einen guten Überblick über das Treiben verschaffen will, dem sei das Riesenrad empfohlen. Dieses steht heuer zum ersten Mal direkt im Eingangsbereich und bietet allen beste Aussicht – natürlich nur den ganz Schwindelfreien. (abr)

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Amberger Pfingstdult 2018

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