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Musik

„Ein gelungener Wahnsinn“

Das Deutschrock-Festival G.O.N.D. in Kreuth war wieder ein großer Erfolg. So groß, dass es 2019 eine Neuauflage geben soll.
Von Andreas Brückmann

  • Die „KrawallBrüder“ waren der sogenannte „Secret Headliner“. Foto: Brückmann
  • Die G.O.N.D. rockt. Auf und vor allem vor der Bühne.

Rieden. Nach der G.O.N.D. ist vor der G.O.N.D. Während sich die Veranstalter im letzten Jahr nicht sicher waren, das Deutschrock-Festival in diesem Jahr wieder in Kreuth abzuhalten steht jetzt bereits fest: Die G.O.N.D. 2019 kommt wieder nach Kreuth.

Bereits am späten Samstagnachmittag zogen die beiden Veranstalter Timo Hofmann und Steffen Kiederer ein äußerst positives Resümee der vergangenen Festivaltage im Landkreis Amberg-Sulzbach. „Es war für uns auch in diesem Jahr wieder ein erstklassiges Festival. Von der Organisation und der Zusammenarbeit mit den Behörden und Verwaltungen hat es wieder einwandfrei, wenn nicht sogar sensationell, funktioniert“ bilanzierte Hofmann.

Lob für friedliche Besucher

Auch für die Besucher hatte er lobende Worte bereit: „Unsere Besucher waren wieder unglaublich friedlich, bis jetzt sind uns keine größeren Vorkommnisse bekannt. Als Veranstalter ziehen wir somit als Resümee: einfach ein gelungener Wahnsinn.“

Angesprochen auf das in diesem Jahr eingeführte Konzept mit zwei Bühnen im Open-Air- Bereich zeigte sich Hofmann ebenfalls zufrieden: „Wir haben tatsächlich von allen Seiten bisher nur Lob dafür bekommen, sei es von den Bands her als auch von den Besuchern. Gerade diese haben das dankend angenommen, haben nicht mehr 20 Minuten bis zum nächsten Auftritt warten müssen, die Auftritte gingen fast nahtlos ineinander über.“

Das Konzept soll auch im kommenden Jahr zum Tragen kommen, denn neben den Bands sind die beiden sogenannten Partyauftritte vom Killermichl und Ingo ohne Flamingo mit ihren knapp 15-minütigen Auftritten unglaublich gut angekommen. „Die sind vor der Bühne derart gefeiert worden, das haben wir selbst nicht so erwartet“ grinste Hofmann.

Auf die Frage, welchen der Auftritte er besonders hervorheben will, zögert Hofmann, verständlich: als Veranstalter sind ja alle Bands gut. „Kärbholz und die Krawall-Brüder waren super Auftritte. Die Stimmung vor der Bühne war dabei unfassbar. Grob gefühlt war der Zeltplatz dazu leer, da alle vor der Bühne standen.“

Aber auch die verhältnismäßig kleinen Bands, die auf der Nebenbühne in der Festhalle gespielt haben, sind nach Hofmanns Worten „wahnsinnig gut“ angenommen worden. Am Samstagnachmittag freute er sich besonders über den Auftritt von Stahlzeit: „Die sind im letzten Jahr so gut angekommen, dass wir gesagt haben, die bringen wir heuer nochmal, da der Auftritt im vergangenen Jahr so derart abgefeiert wurde.“

Für Timo Hofmann ist die G.O.N.D. nicht nur als Veranstalter ein besonderer Termin. Denn sein Geburtstag feiert er jedes Jahr während des Festivals: „Ich versuche jedes Jahr den Geburtstag wegzuignorieren. Das ist zwar nicht immer möglich, da dir jeder, der an dem Tag über den Weg läuft, die Hände schütteln will.“ Ihn stört das etwas bei der Arbeit, aber „es ist trotzdem irgendwie eine schöne Geschichte, das zu verbinden, wobei groß Feiern definitiv nicht drin ist.“

Heiraten, wo andere rocken

Groß gefeiert wurde ferner erstmals dafür eine Hochzeit auf der Pain- & Partystage bei der G.O.N.D. 2018 mit dem Brautpaar Swetlana imd Mario. „Organisatorisch war das nicht ganz so einfach hinzubekommen. Du brauchst den Bürgermeister, der dann hier hochkommen musste, den ganzen Rahmen schaffen und so weiter“ fasst Hofmann zusammen. „Aber ich denke, wir haben das alles gut geregelt bekommen und es war ne witzige Geschichte, hat Spaß gemacht und war mal etwas anderes.“

Auch für Steffen Kiederer gab es einen besonderen Auftritt: den seiner Band, den King Kongs Deoroller. „Als Veranstalter dann noch mit seiner eigenen Band auf der Bühne zu stehen, ist jedes Jahr schon etwas Besonders.“ Seit drei Jahren ist die Band fester Bestandteil des Festivals, ist mittlerweile deutschlandweit unterwegs und bekannt. Daher sieht und zieht er den Vergleich zu anderen Auftritten, nicht als Mitglied einer Band, sondern aus Sicht des Veranstalters: „Ich kenne beide Seiten. Hier in Kreuth ist es uns daher wichtig, die bestmögliche Bandbetreuung zu leisten, so dass diese sich hier wohlfühlen und somit auch gerne wiederkommen.“

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G.O.N.D kommt wieder

  • Planung:

    Für 2019 kündigt Timo Hofmann bereits an: „Wir haben für die G.O.N.D. im kommenden Jahr bereits jetzt ein großartiges Programm. Unter anderem wird mit Toxpack wieder eine Band dabei sein, die schon lange hier nicht mehr gespielt hat, die Goiztsche Front wird wieder dabei sein, die mit ihrem Album auf Platz 1 waren, genauso wie die Krawall-Brüder und Kärbholz.“

  • Konzept:

    Das in diesem Jahr eingeführte Konzept mit zwei Bühnen im Open-Air-Bereich soll auch im kommenden Jahr zum Tragen kommen. Es hat von allen Seiten nur Lob dafür bekommen, sei es von den Bands oder von den Besuchern. diese mussten nicht mehr 20 Minuten bis zum nächsten Auftritt warten. Die Auftritte gingen fast nahtlos ineinander über.

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