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Amberg

Ein neuer Flyer fürs Ammerbachtal

Die neue Auflage informiert über Regelungen zur Nutzung des Schutzgebiets und erklärt, welche Handlungen verboten sind.

Naturschutzwächter Thilo Wiesent, Werner Scharf und Andreas Werthner (von links) geben vor Ort gerne Auskunft darüber, was im Landschaftsschutzgebiet erlaubt ist. Foto: Stadt Amberg/Kerstin Seuß
Naturschutzwächter Thilo Wiesent, Werner Scharf und Andreas Werthner (von links) geben vor Ort gerne Auskunft darüber, was im Landschaftsschutzgebiet erlaubt ist. Foto: Stadt Amberg/Kerstin Seuß

Amberg.Das Landschaftsschutzgebiet (LSG) Ammerbachtal ist Lebensraum und -grundlage einer Vielzahl seltener und besonders geschützter Tier- und Pflanzenarten. Folglich wird gebeten diesen Raum, welcher einen Bestandteil des Naturparks Hirschwald darstellt, aufrechtzuerhalten und zu bewahren, so die Stadt Amberg in einer Pressemitteilung. Die neue Auflage eines Flyers informiert über Regelungen zur Nutzung des Ammerbachtals und erklärt, welche Handlungen im Schutzgebiet verboten sind.

Aktuell ist zu beachten, dass in der Zeit von Sonntag, 1. März, bis Mittwoch, 30. September, die im Flyer gekennzeichneten landwirtschaftlichen Flächen nicht zu betreten sind. Stattdessen sollten dafür die ausgebauten Wege benutzt werden.

Hundebesitzer sind angehalten, ihre Hunde während der genannten Zeitspanne von diesen Flächen fernzuhalten und gegebenenfalls anzuleinen. Die ausgewiesenen Hundefreilaufflächen können alternativ genutzt werden. Des Weiteren ist zu beachten, dass Abstand zu Schafsherden gehalten werden soll und dass das Zelten, Feuermachen sowie Grillen strengstens verboten ist.

Müll sollte immer in den dafür vorhergesehenen Abfalleimern beseitigt werden, die sich bei den Eingängen befinden. In diesem Zusammenhang sei auf die sogenannten „belloo-Boxen“ hingewiesen, in denen sich Hundekotbeutel befinden. Die verwendeten Beutel sollten in den grünen Müllbehältern, die sich neben Hundefreiflächen, Wiesen und den Eingängen befinden, entsorgt werden.

Wie den meisten Hundehaltern bewusst ist, ist es nicht gestattet, Hundekot auf den Grünflächen und Wegen zu hinterlassen. Im Landschaftsschutzgebiet kann das Zurücklassen von Hundekot zu drastischen Problemen führen, da durch Krankheitserreger, insbesondere Schafe und Ziegen infiziert werden können.

Zusätzlich werden Hundekotbeutel auch kostenlos bei der Stadtverwaltung ausgegeben (Baureferat, Steinhofgasse 2, Zimmer 023, Erdgeschoss, Telefon 10-1407 und im Bürgerinfo im Rathaus, Marktplatz 11, Zimmer 001, Erdgeschoss, Telefon 10-1555).

Offene Fragen zum Landschaftsschutzgebiet Ammerbachtal werden von den Naturschutzwächtern Thilo Wiesent, Werner Scharf und Andreas Werthner, die mit der Überwachung des Gebietes beauftragt sind, vor Ort beantwortet.

Neuer Flyer

  • Kontrollgänge:

    Auch die Naturschutzwächter werden bei ihren Kontrollgängen den Flyer auf Nachfrage bereithalten. Für weitere Informationen können die Homepages www.amberg.de oder www.naturparkhirschwald.de besucht werden.

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