MyMz
Anzeige

Ein Smiley für brave Autofahrer

Am Ortseingang steht jetzt ein neues Gerät. Es überprüft die Geschwindigkeit.
Christine Wendl

Susanne Michallok, erster Bürgermeister Erich Meidinger und der bisherige Bürgermeister Josef Gilch (v.l.) bei dessen letztem offiziellen Akt, der Inbetriebnahme des neuen Verkehrsüberwachungsgeräts am Ortseingang.  Foto: Christine Wendl
Susanne Michallok, erster Bürgermeister Erich Meidinger und der bisherige Bürgermeister Josef Gilch (v.l.) bei dessen letztem offiziellen Akt, der Inbetriebnahme des neuen Verkehrsüberwachungsgeräts am Ortseingang. Foto: Christine Wendl

Ebermannsdorf.Die Inbetriebnahme eines hochmodernen Geschwindigkeits-Messgeräts am oberen Ortseingang von Ebermannsdorf war die letzte offizielle Aufgabe des scheidenden Bürgermeisters Josef Gilch. Zusammen mit seinem Nachfolger, Erich Meidinger und der in der Gemeinde für Sicherheit und Ordnung zuständigen Mitarbeiterin Susanne Michallok, enthüllte er an seinem letzten Arbeitstag die hochmoderne Warnanlage.

Das Gerät verfügt über ein Dialogdisplay zur Datenüberwachung über das Mobilfunknetz. Das heißt, es kann dem Autofahrer nicht nur seine aktuelle Geschwindigkeit mitteilen – gekoppelt mit einem fröhlichen oder traurigen Smiley – sondern hat noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen. Beispielsweise kann es zeitlich begrenzte Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Originaloptik wie ein Verkehrsschild anzeigen oder Hinweistexte in unterschiedlichen Farben. Zum Beispiel, wo sich die nächsten Parkplätze bei einer Veranstaltung befinden, oder „Vorsicht Glättegefahr!“, was ein eingebauter Temperaturfühler zuverlässig einsagt. Diverse Funktionen sind in dem modernen Gerät vorinstalliert und können aus dem Rathaus freigeschaltet oder von dort aus individualisiert weitergegeben werden. Mit einer benutzerfreundlichen Software können Daten über gefahrene Geschwindigkeiten oder das Verkehrsaufkommen direkt auf dem Server im Rathaus gesammelt werden.

Bereits in den ersten Minuten nach der Freischaltung konnten die drei Vertreter aus dem Rathaus feststellen, dass die Autofahrer deutlich abbremsten. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, sagte Gilch begeistert. Die Anzeige leuchtet dem Autofahrer schon von weitem entgegen und signalisiert aus der Ferne den Ortseingang.

Das Gerät aus dem Bereich der Straßenverkehrstechnik ist zudem mobil und könnte auch an anderen Standorten eingesetzt werden. Für Gilch wäre es sinnvoll, „an allen Brennpunkten ein solches Gerät fest zu installieren“. Um den Erfolg des Gerätes zu testen, hat die Gemeinde jedoch erstmal nur eines gekauft. Der dauerhafte Einsatz am aktuellen Standort ist Gilch besonders wichtig, da es sich nicht nur um die stark frequentierte Ortseinfahrt vom Vilstal her kommend handelt, sondern auch um den Schulweg der Kinder. (awe)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht