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Region Amberg
Donnerstag, 20. September 2018 25° 2

Initiative

Ein Spaziergang durch die Glücksallee

Schüler, Kinder, Bewohner des Breitenweg und andere Hohenburger vermitteln in einer Freiluftausstellung ihre Idee vom Glück.
Von Paul Böhm

Am Glücksrad von Hans und Brigitte Reiser am Rande des Jakobsweges zu drehen, ist schon etwas Einmaliges. Eine Gebrauchsanweisung ist auch gleich mit dabei. Foto: Böhm
Am Glücksrad von Hans und Brigitte Reiser am Rande des Jakobsweges zu drehen, ist schon etwas Einmaliges. Eine Gebrauchsanweisung ist auch gleich mit dabei. Foto: Böhm

Hohenburg.Das Glück liegt auch in Hohenburg nicht auf der Straße, obwohl der Jakobusweg mitten durch die neue Freiluftausstellung führt. Doch gleich daneben findet man jetzt im Ortsbereich eine ganze Menge an Interpretationen zum Thema „Glück“, die es wert sind, stehenzubleiben und die Exponate anzuschauen. „Glück ist die Welt durch Kinderaugen zu sehen“, davon sind die Kindergartenkinder von St. Jakobus und der Lauterachtal-Grundschule überzeugt.

Ein Stück davon wollen alle Kinder den Vorbeikommenden in den nächsten Wochen mit auf den Weg geben. Die Kinder der Mittagsbetreuung, die Grundschul- und die Kindergartenkinder, einige Anwohner aus dem Breitenweg und andere Hohenburger Bürger haben ihre Glücksmomente zusammengetragen.

Verschiedene Glücksmomente

Nach den Ausstellungen der vergangenen Jahre zu „Hohenburger Köpfen“ und „Hohenburger Blicken“ haben sich dieses Jahr Wolfgang Preibisch, Klaudia Nießl und Petra Grieb-Lange das Thema „Glück“ ausgesucht. „Und es muss beileibe nicht immer gleich eine Schüssel voll sein, sondern glücklich ist auch schon der, der einmal innehalten und pausieren kann“, meinen Annemarie und Luisa Weiß mit ihrem Gedankenspiel.

Die Kinder haben viele Bilder gemalt, wie sie sich einen glücklichen Moment vorstellen. Dazu kommen viele kleine Kunstwerke, die sich Kinder und Erwachsene gemeinsam zu diesem Thema ausgedacht haben. „Der Zufall brachte uns zusammen. Gute Nachbarn sind ein echtes Glück“ finden die Bewohner des Breitenweges. Ein „24-Stunden-Glück“ möchte die Familie Irlbacher mit ihrem kleinen Kunstwerk allen Betrachtern der kleinen Freilichtausstellung mit auf den Weg geben.

Bürgermeister zu Gast

Die Lauterachtal Grundschule zeigt ihre Ideen vom Glück bei dieser Ausstellung entlang des Hohenburger Marktplatzes, der nicht nur zu besonderen Anlässen Fußgängerzone und Partymeile ist, sondern in diesen Tagen auch Kunstgalerie. Bis zur Hohenburger Kirchweih in den letzten Julitagen sind diese paar hundert Meter Ortsdurchfahrt auf jeden Fall die neue Hohenburger Glücksallee, dafür steht auch Bürgermeister Florian Junkes als einer der ersten Gäste.

Dass das größte Glück die Summe vieler kleiner Freuden sind, davon sind die Kinder der Mittagsbetreuung überzeugt, und am Glücksrad von Hans und Brigitte Reiser darf natürlich jeder einmal drehen und sich dabei etwas besonderes wünschen. Bodenständiger ist Klaudia Nießl mit ihrem Kunstwerk, wenn sie meint „Wurzeln und Flügel haben, bedeuten ein glückliches Leben“. Und schaut man sich etwas genauer um, dann wird man auch den gesäten Glücksklee von Annemarie und Luisa Weiss sprießen sehen.

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