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Forschung

Ein Studiengang im Austausch mit Ämtern

„Geoinformatik und Landmanagement“ bietet beste Berufsaussichten. Die OTH Amberg-Weiden greift so mehrere Trends auf.

Wolfgang Bauer (4. v. l.), Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV), will im Austausch mit Hochschule und den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Amberg und Weiden den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement voranbringen.  Foto: Nicola Schinner
Wolfgang Bauer (4. v. l.), Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV), will im Austausch mit Hochschule und den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Amberg und Weiden den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement voranbringen. Foto: Nicola Schinner

Amberg.Der Bachelorstudiengang Geoinformatik und Landmanagement wird seit dem Wintersemester 2018/19 an der OTH Amberg-Weiden angeboten. An der Umsetzung des jungen Studiengangs hat die OTH Amberg-Weiden eng mit dem Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV), mit dem Amt für ländliche Entwicklung Tirschenreuth und mit freiberuflichen Vermessungsingenieuren zusammengearbeitet. Und die Zusammenarbeit geht weiter. In welche Richtungen, das wurde bei einem Austauschgespräch mit Wolfgang Bauer, Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) diskutiert, teilt die OTH Amberg-Weiden mit.

Mit dem Studiengang Geoinformatik und Landmanagement greift die Hochschule die Trends Digitalisierung, Wirtschaft und Arbeit 4.0, demografischer Wandel und Fachkräftebedarf im ländlichen Raum auf. „Wir sind sehr an Nachwuchs interessiert. Daher haben wir im Juni 2018 auch den Kooperationsvertrag mit der OTH Amberg-Weiden unterzeichnet. Hier in der Region war noch ein weißer Fleck, den wir jetzt besetzen können“, betonte Wolfgang Bauer bei seinem Besuch. „Wir haben mit dem Studiengang den richtigen Schritt getan. Das beweist die positive Studierendenzahl“, so Prof. Dr. Ralf Drescher, Studiengangleiter Geoinformatik und Landmanagement. Zur Zeit sind rund 60 Studierende in zwei Fachsemestern in diesem Studiengang eingeschrieben – ein sehr guter Anfang, der den Fachkräftebedarf aber noch nicht deckt.

Deshalb möchte das LDBV gemeinsam mit der OTH Amberg-Weiden und den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Amberg und Weiden sich aktiv daran beteiligen, den Studiengang noch bekannter zu machen. So soll zum Beispiel innerhalb der Woche der Geodäsie ein Aktionstag auf dem Marktplatz in Weiden stattfinden, auch auf dem careerday der OTH Amberg-Weiden möchte das LDBV künftig vertreten sein.

Studierende des Bachelorstudiengangs Geoinformatik und Landmanagement lernen und forschen an der Schnittstelle von Informatik, Geodäsie, Raumplanung und Naturwissenschaften. Dafür besuchen sie Kurse wie Vermessungskunde und Geodäsie, Geographische Informationssysteme, Informatik oder Natur- und Ingenieurwissenschaft. Außerdem beschäftigen sie sich mit Landmanagement, also der nachhaltigen Entwicklung ländlicher und urbaner Räume.

BerufsPerspektiven

  • Auskunft:

    Informationen zum Studiengang Geoinformatik und Landmanagement: www.oth-aw.de/gi

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