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Planung

Ein Treffpunkt für Jugendliche

Skateranlage oder Jugendtreff? Der Gemeinderat rollte das Thema jetzt neu auf.
Klaus Högl

Möglicher Standort einer Skateranlage zwischen TSV-Gelände und Tennisplätzen Foto: Klaus Högl
Möglicher Standort einer Skateranlage zwischen TSV-Gelände und Tennisplätzen Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Ein so genannter „offener Jugendtreff“ und/oder eine Skateranlage sind in unregelmäßigen Abständen seit vielen Jahren immer mal wieder Thema im Gemeinderat gewesen – aber genauso oft nicht zustande gekommen. Oder im Ansatz missglückt. Mal ist es am Standort gescheitert, mal an der adäquaten Aufsicht, mal am Lärm, mal an der Containerlösung, dann an der Nähe zu Amberg.

Außerdem könne sich Kümmersbruck einer regen Vereinslandschaft erfreuen, war immer wieder ein Einwand. Dennoch, so hat die für Kümmersbruck zuständige Jugendpflegerin Helena Schubert jetzt dargelegt, bestehe ein Bedarf insbesondere für jene Jugendlichen, die eben keinem Verein angehörten.

Darüber gab es eine Grundsatzdiskussion: Offener Jugendtreff, Skateranlage, ja oder nein – und wo? Der Gemeinderat, so lässt sich die Debatte zusammenfassen, war grundsätzlich dafür, allerdings mit einem „Aber“.

Laut Helena Schuberts Analyse besteht in Kümmersbruck Bedarf für einen offenen Jugendtreff und eine Skateranlage. Sie beschrieb mögliche Anforderungen und ihr Konzept für Betrieb und Nutzung umfassend: Nötige Voraussetzungen seien ein Standort mit ausreichendem Platzangebot, eine bedarfsgerechte Ausstattung sowie ein Budget zum Bestreiten des Betriebs.

Wohin mit einer solchen Anlage, die, so weiß man aus Erfahrung, oftmals als störend – weil laut –empfunden wird? Eine Option ist das Sportgelände beim TSV Kümmersbruck, grob gesagt ein Standort zwischen der Sportgaststätte und den Tennisplätzen, mehr steht aber derzeit noch nicht im Raum.

Immerhin will der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung den Platz in Augenschein nehmen. CSU-Sprecher Markus Graf erinnerte an den „schon immer kontrovers diskutierten offenen Jugendtreff“ und kündigte „prinzipielle Bereitschaft“ an. Laut Werner Cermak ist auch die SPD grundsätzlich für eine solche Anlage, Zweifel gebe es bei den Sozialdemokraten aber in Sachen Standort.

Viel ist in Sachen Jugendtreff oder Skateranlage im Moment also wieder nicht passiert, aber: „Die Sache ist jetzt zumindest mal ins Laufen gekommen“, sagte der Erste Bürgermeister Roland Strehl in der Sitzung. (aog)

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