mz_logo

Region Amberg
Donnerstag, 21. Juni 2018 25° 3

Fest

Eine heiße Party im kühlen Nass

Die Band „A Nyughatatlan“ aus Budapest heizte im Riedener Freibad ein. Kleine und Große genossen das Nachtschwimmen.
Von Hubert Söllner

Die Fünf von „A Nyughatatlan“ aus Budapest spielten im Stil von Johnny Cash alten Rockabilly, hatten auch eigene Songs und Pop-Hits im Rockabilly-Country-Stil auf Lager. Foto: azd
Die Fünf von „A Nyughatatlan“ aus Budapest spielten im Stil von Johnny Cash alten Rockabilly, hatten auch eigene Songs und Pop-Hits im Rockabilly-Country-Stil auf Lager. Foto: azd

Rieden.Fullmoonparty mit Nachtschwimmen bei Flutlicht und hochsommerlichen Temperaturen, dazu die ungarische Top-Band „A Nyughatatlan“ aus Budapest auf dem Freibadgelände als Einheizer mit Musik aus einer Zeit, als sich die Rockmusik gerade aus den Verankerungen der Startrampe riss – so hatten es Schwimmmeister Max Wagner und seine Mannschaft von der Wasserwacht gemeinsam mit Badcafé-Pächter Markus Meier wieder geplant. Sie hatten sich Tolles einfallen lassen zum alljährlichen Nachtschwimmen – und wie gewünscht spielte am Samstagabend auch das Wetter mit.

Es herrschten angenehme Badetemperaturen, so dass nicht nur „Kampfschwimmer“ ihre Bahnen im Schwimmerbecken zogen. Viele Jugendliche schwammen, aalten sich auf Luftmatratzen oder jagten Bällen hinterher. Ob Ältere oder Jüngere: Alle hatten viel Spaß an diesem Abend im angenehm temperierten Wasser des Riedener Freibads.

Zahlreiche Gäste kamen

Nicht nur einsame Schwimmer zogen ihre Bahnen im 50-Meter-Becken. Auch die kleine Badenixe mit ihrem Papa hatte Spaß beim Nachtschwimmen. Foto: azd
Nicht nur einsame Schwimmer zogen ihre Bahnen im 50-Meter-Becken. Auch die kleine Badenixe mit ihrem Papa hatte Spaß beim Nachtschwimmen. Foto: azd

Gekühlte Getränke von der Cocktail-Bar oder ein süffiges Bier, Spezialitäten vom Grill, zu später Stunde noch eine Pizzasuppe vom offenen Feuer – und dazu tollen Rock durch „A Nyughatatlan“: Dies alles zog auch am Samstagabend wieder zahlreiche Gäste ins Freibad, die Plätze waren schnell belegt. Da strahlte der Meier Markus, ließ noch schnell weitere Bänke und Tische aufstellen und dankte allen, die ihn unterstützten.

Bandleader Kornèl Kovacs verkündete auf Deutsch: „Wir euch heute einen schönen, einen tollen Abend bereiten.“ Und während sich unter Flutlicht Badegäste im Wasser amüsierten, legten die Fünf von „A Nyughatatlan“ mit Johnny Cashs „Walk the line“ so richtig los: Das waren Gitarrist und Sänger Kornèl Kovacs, Schlagzeuger Zoltàn Bartus, Attlila Petrovits am Kontrabass, die Sängerinnen Dóra Csató und Blanka Hajdú, die auch an den Gitarren und Rhythmusgeräten glänzten. Sie spielten im Stil Johnny Cashs alten Rockabilly, hatten auch eigene Songs und Pop-Hits im Rockabilly-Country-Stil auf Lager. „Sie spielen für euch Rock’n’Roll, dass es nur so kracht“, verkündete der Meier Markus – und hatte nicht zu viel versprochen.

Nachtschwimmen in Rieden

  • Beginn

    Seit 1988 findet im Riedener Freibad jährlich ein Nachtschwimmen statt – und das Bad bleibt dafür bis etwa 1 Uhr geöffnet.

  • Musik

    Seit dem Jahr 2012 gibt es auch Musik beim Nachtschwimmen – 2012 war die Veranstaltung zugleich der krönende Abschluss des 3. Vilstaltriathlons.

  • Bands

    Aufgetreten sind schon „The Sunny Bottom Boys“ oder „The Scotty Bullock Trio“, heuer zum zweiten Mal „A Nyughatatlan“.

Zeitreise in die 1950er Jahre

Gemütlich am Beckenrand den Abend genießen, dazwischen auch mal im Wasser erfrischen und dazu noch tolle Rockmusik – das ist Genuss pur bei der Fullmoonparty im Freibad. Foto: azd
Gemütlich am Beckenrand den Abend genießen, dazwischen auch mal im Wasser erfrischen und dazu noch tolle Rockmusik – das ist Genuss pur bei der Fullmoonparty im Freibad. Foto: azd

Die Band aus Budapest begeisterten das Publikum mit Songs vom Feinsten wie „Cocain Blues“ von Johnny Cash und setzte mit eigenen Songs noch eins drauf. Natürlich war die Bühne wieder toll dekoriert und als „A Nyughatatlan“ so richtig loslegten, schwangen zuerst ganz Mutige, bald aber immer mehr, zwischen den Tischen und vor der Bühne das Tanzbein.

Auch die 1950er Jahre kamen wieder zu Ehren – nicht nur musikalisch, sondern auch im Outfit der Musikerinnen, die ihre Petticoats unter den Kleidern schwingen ließen. Mädels und Jungs hatten ihren Spaß an diesem Abend, brennende Scheite in Eisenkörben sorgten für Lagerfeuerstimmung und viele fühlten sich in ihre Jugendzeit oder zumindest in die ihrer Eltern zurückversetzt.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht