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Region Amberg
Freitag, 21. September 2018 27° 7

Aove

Eine strahlende Dorfgeschichte

20 Kursteilnehmer erkundeten Süß mit der Wünschelrute. Sie sollten die heutige Strahlenstruktur finden.

Die Mannschaft der Rutengänger lauscht der Einführung der Übungsleiter Erdreich und Hannelore Kiecker (4. v. links). Foto: Hannelore Kiecker
Die Mannschaft der Rutengänger lauscht der Einführung der Übungsleiter Erdreich und Hannelore Kiecker (4. v. links). Foto: Hannelore Kiecker

Amberg-Sulzbach.So schön wie die Sonne in Süß war auch die Radiästhesie für die Wünschelrutengänger, die sich mit den Praxisübungsleitern Hannelore und Erdreich Kiecker auf Spurensuche begeben haben. Seit vielen Jahren organisiert die AOVE die beliebten Kurse.

Gemeinsam sollten die über 20 Teilnehmer die heutige Strahlenstruktur, bestehend aus Wasseradern, Erdstrahlen und Geomanten, verbunden mit alten, noch unbekannten Geschichtsdaten finden. Mit der Kapelle, dem ältesten Haus bzw. dessen Grundmauern, die in der Erde erhalten sind, sowie dem zu Flurbereinigungszeiten entstandenen Brunnen am Spielplatz als Eckpunkten hat sich in Süß in der Neuzeit ein „geomantisches Dreieck gebildet, das man als Kern des Ortes bezeichnen kann“, erläuterte Kiecker.

„Dieser Platz fordert eigentlich einen steinernen Erdhügel als Denkmal, denn eine Pflanze wie der Ahorn ist an dieser Stelle auf Dauer nicht lebensfähig.“

Erdreich Kiecker

Die vier Orte Weißenberg, Süß, Schalkenthan und Urspring liegen laut Kiecker ebenfalls auf einem Geomanten, nämlich einer Verteidigungslinie. „Schon in der Kaiserzeit der Ottonen wurde begonnen, einen Widerstand in Form von Ansiedlungen gegen den Feind aus dem Osten aufzubauen. Bis heute wurde das verwirklichte flache, überschaubare Verteidigungsgebiet mit ähnlichen Siedlungsformen erhalten.“ Dieser Geomant führt laut Kiecker zum Dorfeingang am Rondell des Kindergartens am östlichen Ufer der Vils und trifft auf einen Kraftpunkt aus Wasserader, Erdstrahlenknotenpunkt und Keltengrab. „Dieser Platz fordert eigentlich einen steinernen Erdhügel als Denkmal, denn eine Pflanze wie der Ahorn, der dort steht, ist durch die konzentrierte Energie überfordert und an dieser Stelle auf Dauer nicht lebensfähig“, erklärte der Übungsleiter den Teilnehmern.

Das Lesen und Studieren der Geschichte des Dorfes ist die eine Seite; die andere Seite ist das eigene Beschreiten der ereignisreichen Plätze – und das stelle eine viel größere Bereicherung dar. Aus diesem Grund bieten die Geschichts- und Süß-Fans Hannelore und Erdreich Kiecker im Namen der AOVE eine Wiederholung der Wanderung mit der Rute durch Süß am 10. Juni an. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Rondell des Kindergartens. Anmeldung bei AOVE, Tel. (0 96 64) 9 53 97 20 oder unter info@aove.de.

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