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Bilanz

Einlagen um zwölf Prozent gestiegen

Die Sparda-Bank ist mit der Bilanz des Jahres 2017 für Amberg sehr zufrieden. 300 neue Girokonten wurden eröffnet.
Von Paul Böhm

Sie freuen sich über die gute Entwicklung der Sparda-Bank Geschäftsstelle Amberg im vergangenen Jahr: von links Vorstand Michael Gruber, stellvertretender Filialleiter Johannes Koller, Filialleiterin Sabine Seberak und Vorstandsvorsitzender Georg Thurner. Foto: abp
Sie freuen sich über die gute Entwicklung der Sparda-Bank Geschäftsstelle Amberg im vergangenen Jahr: von links Vorstand Michael Gruber, stellvertretender Filialleiter Johannes Koller, Filialleiterin Sabine Seberak und Vorstandsvorsitzender Georg Thurner. Foto: abp

Amberg.In der Amberger Bankenlandschaft ist die Sparda-Bank eine sehr junge Bank. Erst 1999 hat das genossenschaftliche Kreditinstitut eine Filiale in der Vilsstadt eröffnet und seit dieser Zeit sehr gut Fuß gefasst. „2017 war ein solides Geschäftsjahr für die Sparda-Bank Ostbayern eG“, fassten die Vorstandsmitglieder Georg Thurner und Michael Gruber zusammen.

Der Ort für eine Bilanzpressekonferenz war schon außergewöhnlich: nämlich der Mittlere Saal im Amberger Rathaus. Und es leuchtete schnell ein, warum die ostbayerische Genossenschaftsbank ihre Zahlen in diesen historischen Räumen präsentierte: „Wir engagieren uns auch gesellschaftlich in der Region, weil wir die Regionalität betonen möchten“, so die Amberger Filialleiterin Sabine Seberak und ihr Stellvertreter Johannes Koller.

2017 setzte sich der Wandel in der Bankenlandschaft fort, der im genossenschaftlichen Miteinander von Kunden und Mitarbeitern erneut gut angenommen worden sei. Neben dem Sitz der Bank in Regensburg gibt es noch weitere 16 Filialen, darunter auch die Geschäftsstelle in Amberg.

„Das Jahr 2017 ist auch bei uns in Amberg gut gelaufen“, bilanzierte Seberak für die Amberger Filiale an der Marienstraße, wo man seit 2013 nach dem Wegzug aus der Oberen Nabburger Straße ist. „Wir fühlen uns am neuen Standort wohl“, meinte die Geschäftsstellenleiterin.

5,6 Prozent Plus bei Krediten

In Amberg wuchsen die Einlagen wie auch die Kredite auf hohem Niveau weiter an. Ende 2017 vertrauten die Kundinnen und Kunden aus der Region Amberg/Amberg-Sulzbach der Bank 86,2 Millionen Euro an Einlagen an. „Dies ist ein Plus von zwölf Prozent“, so Seberak. Die Kredite stiegen um 5,6 Prozent auf 67,5 Millionen Euro. „In der Amberger Filiale stecken etwa zwei Drittel des Kreditvolumens im privaten Wohnungsbaubereich – und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen“, betonte die Geschäftsstellenleiterin.

5171 Kunden halten bei der Bankfiliale eine Mitgliedschaft. Als erfreulich bezeichnet wurden auch gut 300 neu eröffnete Girokonten in Amberg. „Mehr als ein Girokonto pro Arbeitstag im abgelaufenen Jahr“, bilanzierte Sabine Seberak.

Die Sparda-Bank Ostbayern in Zahlen

  • Rahmendaten:

    Mitglieder: 111 564; Bilanzsumme zum 31. Dezember 2017: 2 554 245 000 Euro

  • Finanzen

    eigene Wertpapiere: 957 000 000 Euro; Einlagen: 2 278 233 000 Euro; bilanzielles Eigenkapital: 115 179 000 Euro; Fonds für allgemeine Bankrisiken: 48 500 000 Euro

Im Jahr 2017 erstellte die Sparda-Bank erstmals eine CO2-Bilanz für das Unternehmen und schaffte so die Voraussetzungen, sich zu zertifizieren, informierte Vorstandsvorsitzender Georg Thurner aus der Philosophie des gesamten Unternehmens. Auch 2018 werde die Bank klimaneutral arbeiten können. Das gesellschaftliche Engagement der Sparda-Bank Ostbayern werde über den Gewinnsparverein der Sparda-Bank e. V und die Sparda-Bank Ostbayern Stiftung dargestellt. „Mehr als 650 000 Euro fließen so jährlich in die Region, darunter auch nach Amberg“, betonte er.

Als Förderschwerpunkte nannte Thurner die Bereiche Soziales, Kultur, Bildung, Jugend- und Seniorenhilfe sowie Nachhaltigkeit. Für diese Treueaktion, bei der Spenden in Höhe von 100 000 Euro vergeben werden, können sich seit dem 1. März 2018 bis 30. April 2018 Vereine aus ganz Ostbayern bewerben.

Weitere Investitionen sind geplant

„Insgesamt merken wir: Die Sparda-Bank Ostbayern ist vor der aktuellen Situation für immer mehr Kunden interessant“, berichtete der Vorstandsvorsitzende weiter. Man verzeichne deutliche Kundenzuwächse über das gesamte Jahr 2017 in allen Bereichen. Das Gesamtpaket mit guten Preis- und Leistungsverhältnis, bonifreier Beratung online oder persönlich und Spezialistenkompetenz für den privaten Kunden komme an. „Die Bank investiert weiter in Filialen und die Digitalisierung und somit in die Zukunft“.

„Unsere Expertise in Sachen Baufinanzierung trägt Früchte“, informierte Bankvorstand Michael Gruber weiter. Die Eigenkapitalausstattung der Bank sei zudem weiterhin sehr stabil und betrage derzeit 19,36 Prozent. Damit würden die aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt; gefordert seien derzeit 9,25 Prozent.

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