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Ende der Saison im Freibad

Die Badezeit in Rieden ist zu Ende. Demnächst wird die Vorbereitung für die umfassende Renovierung beginnen.
Von Paul Böhm

Zugesperrt! Am vergangenen Sonntag ist die Badesaison zu Ende gegangen. Bürgermeister Erwin Geitner, Bademeister Max Wagner und Dagmar Gabert haben die Tore für dieses Jahr geschlossen. Nachgelagert werden bereits die ersten Arbeiten für die Generalsanierung anlaufen.
Zugesperrt! Am vergangenen Sonntag ist die Badesaison zu Ende gegangen. Bürgermeister Erwin Geitner, Bademeister Max Wagner und Dagmar Gabert haben die Tore für dieses Jahr geschlossen. Nachgelagert werden bereits die ersten Arbeiten für die Generalsanierung anlaufen. Foto: Paul Böhm/Paul Böhm

Rieden.„Bleibt gesund und freut Euch auf die Saison 2021, Euer Bad-Team Dagmar und Max“ hatten Bademeister Max Wagner und seine Kollegin Dagmar Gabert auf die Hinweistafel am Badausgang geschrieben. Im nächsten Jahr wird man dann aber zum letzten Mal im „alten Freibad“ schwimmen können und bis dahin soll der erste Bauabschnitt mit der Sanierung der Funktionsgebäude abgeschlossen sein, so sieht es das straff gehaltene Zeitmanagement vor.

Nach der Badesaison im Jahr 2021 werden im Rahmen eines zweiten Bauabschnittes die Wasserbecken saniert werden. Mit einem wettermäßigen Traumwochenende ist in Rieden die Freibadsaison am Sonntag bei Temperaturen um die 25 Grad Celsius Marke ausgeklungen. Viele Menschen nutzten noch einmal die Gunst des Spätsommerwetters mit Wassertemperaturen von gut 22 Grad Celsius für ein erfrischendes Bad.

Eine arbeitsintensive Saison

Am Sonntagabend aber hat Bürgermeister Erwin Geitner zusammen mit Bademeister Max Wagner und Dagmar Gabert das Freibad geschlossen und die Badesaison beendet. Der Hintergrund ist der Beginn der umfangreichen Sanierungsarbeiten der überaus beliebten Freizeiteinrichtung im südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach.

Wie Bademeister Max Wagner sagte, ist dies heuer schon eine besondere und auch arbeitsintensive Saison gewesen, weil man zusätzlich zu den Arbeiten im Bad auch die Auflagen der Corona-Pandemie zu beachten hatte.

„Das ist viel zusätzlicher Arbeitsaufwand für uns gewesen, besonders was die Beachtung der weitreichenden Hygienevorgaben und Verhaltensregeln betroffen hat“. Aber man habe es gemeinsam geschafft, die Badesaison ohne einen Corona-Fall abschließen zu können, sagte Bürgermeister Erwin Geitner. „Dafür bedanke ich mich bei unserem Betreuungspersonal im Freibad“.

„Auch wenn es manchmal hart geklungen hat, immer wieder auf die Abstandsregelungen sowie Mund- und Naseschutz zu verweisen“. Aber letztendlich kann man sagen, dass die Badbesucher sehr vernünftig gewesen sind und sich vor allem auch an die etwas andere Schwimmordnung gehalten haben. Man hätte zwar noch ein paar Tage offenlassen können, aber das war bei den Planungen nicht vorhersehbar, dass das schöne Spätsommerwetter noch so lange anhält.

Laut Zeitplan wird man in den nächsten Wochen erst einmal Aufräumarbeiten machen müssen und auch schon beginnen, die Lagerräume und Gebäude zu leeren, dass dann zügig mit der ersten Bauphase begonnen werden kann.

Warten auf die Zusage

Da für die Sanierung des Freibades auch Fördermittel des Bundes bereitgestellt werden, muss man allerdings noch das „OK“ der Landesbaudirektion Bayern aus Nürnberg abwarten. „Doch sobald der Bescheid vorliegt, werden die Ausschreibungen erfolgen“, sagt Bürgermeister Erwin Geitner. Die Baugenehmigung des Landratsamtes Amberg-Sulzbach ist bereits im Rathaus. Erste Schritte werden verschiedene Rückbaumaßnahmen und die Räumung der bestehenden Gebäudekomplexe sein, sagte Bürgermeister Erwin Geitner.

Sanierungsverlauf

  • Ende:

    Die Fertigstellung der Baumaßnahmen des ersten Bauabschnittes ist gegen Ende des 1. Halbjahres 2021 geplant, so dass eine Freibadnutzung im nächsten Jahr im „alten Bad“ nochmals möglich sein wird. (abp)

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